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Tupolew Absturz: Agenten im Tower

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Warschau - Nach dem Eingang von Kopien erster Stenogramme aus dem Stimmenrekorder der am 10. April in Russland abgestürzten Tu-154 mit dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski, ist wie erwartet niemand auch nur einen Schritt der Lösung des Rätsels um die Hintergründe und Verantwortlichen der Katastrophe von Smolensk weitergekommen und alles deutet darauf hin, dass Moskau, aber auch Warschau, die altbewährte Desinformations-Maschine aus der Nachkriegszeit wieder aus dem Keller geholt haben, um einmal mehr die Welt an der Nase rumzuführen. Während deutsche Medien wie FAZ und Süddeutsche Zeitung, zur Verwunderung der Polen, nach aktuellen eigenen Angaben bereits die Umstände des Flugzeugabsturzes klärten und Lech Kaczynski sowie den Piloten der Tupolew an die Justiz auslieferten, haben selbst russische Medien bereits die augenscheinlich für das Schreiben von Gefälligkeitsartikeln bezahlten Journalisten wie Konrad Schuller und Thomas Urban , mit ganz anderen Wahrheiten überholt. Nach Interviews mit erfahrenen russischen Tu-154 Piloten zum Thema Blackbox-Auswertung, stellte sich nämlich nun noch deutlicher heraus, dass der Fluglotse Kaczynski in die Falle gelockt haben könnte, doch der ist inzwischen spurlos verschwunden.

Am 10. April war das Flugzeug bei Smolensk abgestürzt. Am 11. April publizierte "Polskaweb" ein Interview des russischen TV- Senders "Life News" mit einem Fluglotsen namens "Pavel Plusnin", der am Vortage im Tower des Flughafens von Smolensk gesessen haben und den Todesjet betreut haben will (
Interview mit Fluglotse in Smolensk ) Wie sich später herausstellen sollte, hatte "Plusnin" in dem Interview zu wesentlichen Fragen gelogen. Ab dem 12. April  soll er dann angeblich nicht mehr zur Arbeit erschienen sein. 5 Wochen später berichteten russische Zeitungen erstmals, dass der Fluglotse am 13. April verdient in Rente gegangen sei. Der einzige Pole der den Mann jemals gesehen haben will, ist der sich seit dem Beginn der Untersuchungen schon sehr dubios verhaltende und Desinformation verbreitende Chefermittler der polnischen Luftfahrtbehörde Edmund Klich. Der will gleich mehrmals mit "Plusnin" privat und am Rande der Ermittlungen gesprochen haben.

"Polskaweb" veröffentlichte am 13. April eine erste Analyse über eine mögliche Ursache der größten polnischen Tragödie seit dem zweiten Weltkrieg 
Tupolev Katastrophe provoziert ?  - und deutete hierbei auf die nicht unwahrscheinliche Anwesenheit eines russischen Agenten im Tower während des Absturzes hin, der versucht haben könnte, durch Druck auf den Lotsen, den Tupolew- Piloten die Landung unmöglich zu machen. Doch inzwischen gibt es Hunderte weitere Indizien, die nicht mehr auf einen unabsichtlich herbeigeführten Absturz deuten, sondern auf ein Attentat, bei dem Agenten der russischen GRU und des FSB, nicht nur im Tower gesessen haben dürften. Am 6. Juni, also fast zwei Monate nach unserem Bericht vom 13. April behauptet die auflagenstärkste polnische Tageszeitung "Fakt" unter Berufung auf einenMilitärstaatsanwalt, dass am 10. April neben zwei Fluglotsen, auch ein hochrangiger Offizier der russischen Geheimdienste im Tower gewesen sein soll, der das "Treiben" der Lotsen bestimmte und hierbei ständigen telefonischen Kontakt mit Vorgesetzten in Moskau gehalten haben soll.

Inzwischen berichten auch andere Medien über die Anwesenheit von einem bzw. mehreren Agenten im Smolensker Tower zum Zeitpunkt des Absturzes (Lesen Sie hierzu bitte auch unbedingt bei Polskaweb "Drehbuch zum Attentat in Moskau entdeckt). So sollen auch schon russische Ermittler bezeugt haben, deren Aussagen der polnischen Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben vorliegen, dass Fremde derzeit im Tower waren. Eine Tatsache, welche allerdings die russische Staatsanwaltschaft nicht interessiert habe. "Ich kann nur sagen,  dass wir dieses Thema untersuchen - sagte der leitende militärische Ermittler Oberst Zbigniew Rzepa von der Bezirksstaatsanwaltschaft in Warschau, der Tageszeitung "Fakt". Vertreter der polnischen Opposition fordern mit immer mehr Vehemenz, das Polen die Untersuchungen des Absturzes von Smolensk führen sollten: "Es gibt nicht nur ein historisches Misstrauen gegenüber den Russen, sondern auch ein Misstrauen gegen Regierungsbeamte und Russland. Man verschleiert, verdreht Wörter, desinformiert und täuscht".

So viel wie 20 Prozent der Black-Box-Aufnahmen aus den Präsidenten Tupolew (Air Force 101) soll angeblich unverständlich sein. Aber was gelesen werden konnte, gefälscht oder nicht, wirft viele Fragen auf. Je länger man die Bilanz der Experten analysiert, desto mehr Fragezeichen gibt es. Den Fluglotsen "Rentner" Plusnin auf eigene Faust in Nowosibirsk oder auf der Krim zu suchen, macht keinen Sinn. Nach Dokumenten und Aufzeichnungen aus dem Tower aus der Zeit des Absturzes wird man ebenso lange suchen. Man kann man kaum Schlüsse auf die Absturzursache alleine mit den Erkenntnissen aus dem Stimmenrekorder ziehen, hierzu muss man zumindest auch parallel hierzu die Daten aus den technischen Blackboxen analysieren. "Polskaweb" hält die an Polen übergebenen Kopien der Stenogramme aus dem Voicerecorder der Tupolew für primitive Fälschungen, die einmal mehr nur der Desinformation dienen sollen.

Es gibt keine logische Erklärung dafür, dass der Pilot vor dem Absturz unglaubliche 31 Sekunden lang schwieg. Wenn die Stenogramme echt wären, hätte die Tupolew auch nur etwa eine Minute vor dem Crash, eine Stromleitung in einer Höhe von 1200 Metern abreissen müssen. In dieser Höhe soll sich die Maschine demnach an der Stelle des tatsächlich zerrissenen Kabels befunden haben. Die Smolensker Stadtwerke hatten diesen Vorfall zeitlich gemeldet. Es bringt nichts hier die ganze Litanei von Ungereimheiten der Lieferung aus Moskau aufzuzählen, denn schon bald wird es mit Sicherheit eine neue Variante geben. Bemerkenswert sind allerdings in diesem Zusammenhang die Aussagen russischer TU-154 Piloten, die laut "Iswestija" dem Fluglotsen vorwerfen, durch die Angaben von falschen Daten, eine Mitschuld an der Tragödie zu tragen. Moskau und Warschau geraten mit ihrem Verhalten nach der Katastrophe immer mehr unter Druck, da weder gezielte Desinformation, noch Verschleierungsaktivitäten auch für den kleinen Mann nicht mehr zu übersehen sind.

Die überraschenden Aussagen der russischen Piloten zu Fehlern des Lotsen und die der Ermittler zu den "Fremden" im Tower weisen darauf hin, dass man nun dabei ist die "Polskaweb"- Version mit der "unabsichtlich herbeigeführten Katastrophe" zu übernehmen gedenkt. Für viele mag das Ausreichen, die seltsamen Gebaren Moskaus und Warschaus sowie zahlreiche Ungereimheiten aus der Welt zu schaffen. Für uns reicht das heute nach neueren Erkenntnissen nicht mehr, denn es gibt mittlerweile zu viele Indizien für einen Anschlag, hierzu gehört nebenbei auch die dubiose Berichterstattung deutscher Medien, die man am Wochenende in polnischen Zeitungen und Foren heftig kritisierte.
"Polskaweb" ist das einzige Medium, was nicht in polnischer Sprache über die Entwicklung und Hintergründe des Smolensk Mysteriums laufend berichtet, eigene Recherchen anstellt und nichtmediale Quellen abschöpft, wobei wir allerdings sehr scharf beobachtet und auch übelst beleidigt und diffamiert werden.

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Hintermänner

Geschrieben von: Hans Kloss () am 06-06-2010 16:49

Hintermänner

Geschrieben von: Hans Kloss am 06-06-2010 16:49

Der Anschlag in Smolenks war nicht alleine Tat von Komorowski, Tusk und Putin. Dahinter stecken noch viel mächtigere Kräfte. Putin ist auch nur ein Werkzeug. Wenn man ihn wirklich nicht wollte, würde er schon garnicht mehr leben. Kommunistische Ex- Agenten sind nur Werkzeug einer mörderisch gierigen Mafia mit weissen Kragen.

 

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Sonntag, 6. Juni 2010
 

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