Polens Grenzschutz hat an in Podlachien an der Grenze zu Litauen zunehmend Probleme mit Illegalen Einwanderern welche über Litauen und Weißrussland die garnicht- oder wenig kontrollierten Grenzen überqueren um im Transit über Polen nach Westeuropa zu gelangen. Obwohl das Bremsen dieser Invasion von geschmuggelten Emigranten einer Sisyphosarbeit gleichkommt, gelingt der Grenzpolizei doch nicht selten Menschenschmuggler mit ihrer lebenden Ware auf frischer Tat zu ertappen, wie z.B. in einem Fall am Wochendene an der polnisch litauischen Staatsgrenze, wo drei Polen auf der Ladefläche eines Ford Transit gleich 19 Vietnamesen gen Westen transportieren wollten. Aufgefallen war das Fahrzeug der Schmuggler aber nicht nur wegen offensichtlichem Übergewicht, sondern vor allen Dingen wegen seiner CBS Antenne, welche darauf hinwies, dass es sich bei dem Ford um ein Schmugglerfahrzeug handeln könnte.
Der Bus mit den illegalen Einwanderern war zuerst vom Grenzschutz mit einem Zivilfahrzeug nur verfolgt worden, um herauszufinden ob in der Gegend eventuell eine Übergabe an andere Schmuggeleinheiten stattfinden soll. Als dieser dann auf einer Tankstelle hielt und zwei weitere Polen zustiegen, schlug man dann zu und stellten fest, dass auf Matrazen sitzend oder liegende 19 Männer aus Vietnam illegal über die Grenze gebracht worden waren. Ein Teil von ihnen war barfuß, einige hatten nasse Hosen, alle waren verängstigt. Alle 22 Insassen des Fahrzeuges wurden festgenommen.
Vietnamesen stellen noch vor Georgien, Russen, Chinesen und Tschechenen die größte Gruppe der in die EU illegal einsickernden Emigranten über Polen. Gleichzeitig sind diese Menschen auch diejenigen welche es am härtesten Trifft, wenn sie bei ihrer Flucht aus dem Elend oder aus politischen Gründen, dann noch vor dem Erreichen ihres Zieles von Polizei oder Grenzschutz gefasst werden. Meist haben sie dann alle ihre Ersparnisse verloren und werden später, nach in Polen geduldeten Verhören durch die vietnamesische Stasi, in ihre Heimat zurückgeführt. Während die illegalen Asiaten selten in der EU unangenehm auffallen, sind es vor allen Dingen Tschechenen und Georgier, welche zur Zeit mit brachialer Gewalt türkische und russische Drogenbanden und Zuhälter vom westeuropäischen Markt drängen.
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