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Alarmstufe Rot: Schwere Stürme in Schottland

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Hurrikan Schottland

GLASGOW
- Ein Hurrikan ist in der vergangenen Nacht bis zum Morgen über Schottland hinweg gefegt. Der Sturm soll Windgeschwindigkeiten von annähernd 270 Stundenkilometer erreicht und zahlreiche materielle Schäden verursacht haben. Der nationale Wetterdienst löste mit "Red Alert" die höchste Unwetterwarnstufe aus. Züge, Fähren, Flüge usw. wurden ausgesetzt, tausende Schulen des Landes geschlossen. Viele Straßen und Brücken in der Nähe von Küsten mussten wegen Überschwemmungen gesperrt werden, zehntausende schottische Haushalte sind ohne Strom, da umstürzende Bäume Sromleitungen und Masten mit sich rissen. Der Norden Englands, Wales und Irlands sind ebenso von heftigen Stürmböen betroffen wie die deutsche, dänische und polnische Ostseeküste. Hier werden auch zur Zeit noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern gemessen. Vielerorts werden die Stürme auch noch von heftigen Regenfällen begleitet, die massenhaft Verkehrsunfälle begünstigen.

In Schottland hatte man es nach Auskunft des Wetterdienstes mit dem stärksten Hurrikan seit 13 Jahren zu tun und die Behörde warnt davor, dass es in der kommenden Nacht noch heftiger zugehen könnte. Materielle Schäden durch die Stürme werden auch entlang der polnischen Ostseeküste und auf den deutschen Inseln gemeldet. Diese Erscheinungen weisen möglicherweise auf das Herannahen eines härteren Winters zur Ablöse von immer noch teils spätherbstlichen Temperaturen hin.

Wenn auch sich der Weltklimarat mit der "grünen" Industrie verbrüdert zu haben scheint und der letzte UN- Gipfel zum Thema Klimawechsel im vergangenen Monat im südafrikanischen Durban einmal mehr durch schwarze Szenarien aus Hitzewellen und Sturmfluten gezeichnet war, ist das was momentan in Schottland und anderswo nicht mehr als etwas heftigeres Herbstwetter. Dies passiert meist dann wenn wärme Winde auf kältere treffen und beide nach dem Zusammenstoss mit erhöhter Kraft abdriften. Alles also derzeit noch im "grünen" Bereich.

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Freitag, 9. Dezember 2011
 

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