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Mossad mordet: "Bitte nicht stören" PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Hamas GazaLONDON - Der vor knapp zwei Wochen in einem Hotel des Scheichtums Dubai tot aufgefundene Hamas- Führungsmitglied Mahmud Abu al-Mabhouh, soll nach einem Bericht der britischen "Times" ermordet worden sein. Blutanalysen hätten ergeben, dass man den als Organisator des palästinensischen Waffenschmuggels bekannten Mabhouh vergiftet habe - schreibt das Blatt. Der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad steht nun unter Verdacht, die Rolle des Henkers in dieser "Angelegenheit" übernommen zu haben. Die Hamas hat bereits angekündigt, den getöteten mit "Aktionen" im Ausland zu rächen. Israel wird schon seit geraumer Zeit beschuldigt eine unmenschliche und mörderische Politik in den Palästinenser-Gebieten zu betreiben und könnte nun sogar daran interessiert sein, mit neuen Anschlägen der Hamas konfrontiert zu werden, um erlittene Rufschäden zu kompensieren.

Nach ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei, soll al-Mabhouh am 19. Januar aus der Syrischen Hauptstadt Damaskus kommend, in Dubai gelandet sein. Vier Männer mit europäischen Pässen sollen ihn dann in seinem Zimmer im Al Bustan Rotana Hotel aufgesucht und Mittels Teaser und Gift hingerichtet haben. An die Zimmertür hatte man vorab ein Schild mit der Aufschrift:" Bitte nicht stören" gehängt. Die Leiche Mabhouhs wurde so erst 24 Stunden nach dem Mord entdeckt. Die Täter sollen zu diesem Zeitpunkt Dubai bereits wieder verlassen haben. Israel hat offiziell sich noch nicht zu dem Mordfall geäussert, obwohl der Mossad bereits weltweit in den Medien als einzig möglicher Täter genannt wird. 

Mossad-Agenten werden mit einer ganzen Serie von Morden der letzten Jahre in Verbindung gebracht, hierunter in der letzten Zeit auch ein iranischer Atomwissenschaftler. Mahmud Abu al-Mabhouh stand auf Israels Feindesliste weit oben. Er gilt als Gründer des bewaffneten Flügels der Hamas. Er soll auch für die Entführung von israelischen Soldaten verantwortlich sein. Er war bereits öfters Ziel von Mordanschlägen, die allerdings bis zum 19. Januar für die Täter immer als Fiasko ausgingen. Zu seiner Beerdigung in Damaskus kamen Tausende von Menschen.  

Beim Mossad ist es gängige Praxis nicht nur Terroristen auf der ganzen Welt aufzuspüren und zu töten, sondern oft auch nur Verdächtige oder kleine Helfer. Mahmud Abu al-Mabhouh gehörte zweifelsohne ebenfalls zu einer Bande von Mördern. Nicht aber z.B. die deutschen Ingenieure Dr. Heinz Krug, Hans Kleinwächter Dr. Wolfgang Pilz, die vom Mossad verfolgt wurden, weil sie ohne Erlaubnis Israels am ägyptischen Raketenprogramm arbeiteten. Alle wurden in den frühen 60er Jahren Opfer von Anschlägen. Krugs Leiche wurde nie gefunden. 5 weitere Unschuldige starben beim Attentat auf Wolfgang Pilz. Bei den häufig mit Bomben durchgeführten Anschlägen kamen oft Begleiter von Mossad- Gesuchten und Passanten zu Tode. 

Mit den normalerweise kooperierenden Deutschen haben die Israelis ein ganz aussergewöhliches Verhältnis. Dies zeigte sich zuletzt noch vor der Küste des Libanons, als 6 israelische F-16 Kampfflugzeuge im Tiefflug über die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern hinweg donnerten und hierbei zwei Raketen ausklinkten. Auch der vor zwei Wochen durch die israelische Marine gekaperte deutsche Frachter, der bis zu den Luken mit Waffen für die Hisbollah gefüllt gewesen sein soll, regte niemanden ernstlich auf. BND und Mossad arbeiten sehr eng zusammen. Die Pässe der al-Mabhouh Mörder, könnten also durchaus auch in Pullach ausgestellt worden sein. 

In Polen sind Gerüchte aufgekommen, dass auch der Diebstahl der weltbekannten Auschwitz- Gedenktafel "Arbeit macht frei" kurz vor Weihnachten, durch Mossad Agenten und einem weiteren Geheimdienst inszeniert worden sei, um von den Schandtaten der Israelis im Gaza- Streifen abzulenken. Shimon Peres wollte bei seinem Besuch in Auschwitz, Warschau und Berlin in der vergangenen Woche nicht durch Demonstranten kompromitiert, sondern eher noch zu einer gemeinsamen Strategie gegen den Iran animiert werden. Die deutsche Bundesregierung hatte am Tage des Diebstahls der historischen Tafel, der Gedenkstätte 60 Millionen Euro gespendet.

 

© Polskaweb News 

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Ermordung von Gegnern

Kommentar von: Hans werner () Publiziert am 18-02-2010 17:08

Ermordung von Gegnern

Kommentar von: Hans werner Publiziert am 18-02-2010 17:08

ist Mord auf Vermutung nicht bereits gang und gebe in Israel ?! So können alle Gegner zur Strecke gebracht werden.Bei dieser Gelegenheit wird man ja auch unliebsame Herrschaften los.. 
 
Vielleicht noch ein Massaker und die totale Zerstörung der Infrastruktur wie iM Libanon Überfall / Gaza ... 
 
Als ewiges Opfer hat man ja immer freie Hand . 
Uno Res. braucht man ja in dem Fall nicht fürchten

 

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01. Februar 2010 00:59
 

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