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Afghanistan - Marshallplan für den Terror

Veröffentlicht in : Nachrichten, Politik




Das Geschäft mit dem TerrorLONDON - Das Ergebnis der internationalen Afghanistan-Konferenz in London, ist gerade nach den zuletzt möglich gewordenen weltweiten Krisen- Manipulationen und falschen Grippe Pandemien, ein weiterer Beweis für eine mit Lichtgeschwindigkeit verlustig gehende Rechtsstaatlichkeit und Moral, die zukünftig nur noch durch den kleinen Mann erbracht werden muss. Die internationale Politik setzt jetzt voll Korruption und Terror. Gleich mit einer halben Milliarde Dollar will man nun die mörderischen Taliban in Afghanistan unterstützen, also jene "Terroristen", die nicht nur Nato- Soldaten wie Tontauben abschiessen, sondern auch Frauen und Kinder mit selbstgebastelten Bomben in die Luft sprengen. "Finanzierung Aussteiger-Programm" wird demnächst also auf den internationalen Überweisungsträgern zu Gunsten des korrupten Wahlfälschers Hamid Karzai zu lesen sein, denn ausgerechnet dieser, soll die meisten Euros und Dollars an jene Terroristen verteilen, die sich von der Gewalt lossagen. 

Das Afganistan- Programm der sog. Staatengemeinschaft für die nächsten vier Jahre sieht denn auch insgesamt nach Kapitulation des Westen gegenüber Terror, Korruption und Drogenhandel aus. Bereits im kommenden Jahr sollen die erste größere Einheiten der Nato das zerrissene Land verlassen. "Gemäßigte Taliban" sollen durch Bestechung dazu gebracht werden, dem Terror Adieu zu sagen. Die afghanische Regierung darf künftig die Hälfte aller Hilfsgelder selber verwalten. Präsident Karzai entscheidet wer Terror- Austeiger wird und wer nicht. Zu einem Durchbruch in der Bekämpfung der Aufständischen Afghanen soll es bis spätestens Mitte 2011 kommen - fügte der britische Premier noch zu allem Überfluss der Liste hinzu, ohne allerdings darüber Auskunft zu geben, woher dieser Optimismus kommt.

Alleine Deutschland will in diesem Jahr neben 430 Millionen Aufbauhilfe, auch 50 Millionen Euro für die Bestechung der Taliban geben. Neben den Kosten für die Bundeswehr und dem Kauf von Waffen hat den deutschen Steuerzahlern der Einsatz ihres Landes am Hindukusch bisher wesentlich mehr gekostet, als die USA für den Wiederaufbau Deutschlands im Rahmen des Marshallplans nach 1947 bereitgestellt hatte. Doch die Deutschen haben in Afghanistan so gut wie nichts verbessern können und sind nun dabei durch die Förderung der Korruption und Zahlungen an Terroristen die Lage für den Normalbürger in Afghanistan noch zu verschlechtern. Die Taliban sind so gut wie nicht organisiert. Es sind Hobby- Terroristen, die mal monatelang sich nur um ihre Kinder kümmern und dann mal wieder zuschlagen wenn sie Geld brauchen. Die Masse dieser "gemäßigten Taliban" ist so groß, dass nach Abzug dessen was sich Karsai- Freunde und Familie einstecken, nur noch sehr wenig oder garnichts überbleibt.

Die internationale Afghanistan-Konferenz in London, vom Januar 2010, dürfet bereits jetzt schon, nach den weltweiten Schlagzeilen um die Bestechung der Taliban, die Niederlage der Nato am Hindukusch endgültig eingeleitet haben. Einen Großteil der Schuld am Versagen der internationalen Gemeinschaft in Afghanistan trägt vor allen Dingen auch Berlin. Es war Gerhard Schröder (SPD) und seine rot-grüne Bundesregierung, welche die deutsche Beteiligung an der Operation Enduring Freedom sowie am ISAF-Einsatz beschlossen, um dann die Bundeswehr nach einigen Versuchen von "Wiederaufbau" in ihren Kasernen einzusperren. Eine aktive Unterstützung im Kampfe gegen Mörder und Drogenhändler war nicht angesagt. Die Förderung der Schwerindustrie und hiermit etwaig verbundene Einnahmen parteilicher oder privater Natur, könnten wohl mehr eine Rolle bei der Entscheidung zum Einsatz der Bundeswehr gespielt zu haben.

Die US- Rüstungsindustrie hat alleine am Irak- Krieg mindestens eine halbe Billion Dollar verdient. Auch vom Afghanistan Desaster dürfte man äusserst kräftig profitiert haben. Das gilt auch für die britische, französische, polnische, kanadische und deutsche Industrie. Hierbei dürften, wie auch schon bei falschen Pandemien, unzählige Politiker und Beamte klebrige Hände haben und Milliarden Volksvermögen, gegen Millionen für die eigene Tasche oder Partei verschleudern. Die Schreiber, Schäuble, Kohl, Strauss, Leissler Kiep oder Möllemann Affären beweisen, dass gerade in Deutschland möglicherweise alle großen Parteien und Politiker in höchsten Ämtern korrupt sein könnten und somit in dem Falle nicht besser als ein Karsai in Afghanistan oder ein Politiker in der Ukraine. So ist denn auch nicht auszuschliessen, dass sie eher daran interessiert sind, den Krieg in Afghanistan noch weiter voranzutreiben, denn diesen mit vereinten Kräften gewaltsam zu beenden. Der Terror und hiermit gezielt geschaffenen Hysterien, sind ein gigantisches Geschäft, nicht nur für die Industrie, sondern auch für Politiker und die Terroristen selbst.

Da Berlin unübersehbar am Hindukusch auch weiterhin nur die weisse Flagge zeigen will, steht dem sofortigen Abzug der Bundeswehr eigentlich nichts entgegen. Doch daran denkt die Bundesregierung überhaupt nicht. Und wenn man sich mal den Fall des Kaufes von Drohnen aus Israel für die Bundeswehr in Afghanistan und der Anschaffung von weiteren Eurofightern "genau" betrachtet, wozu Politiker erst am Donnerstag Entscheidungen trafen, muss man doch zwangsläufig auf die Gründe von Kriegen, dubiosen Krankheiten und Krisen kommen. Als der 11. September 2001 zum Verteidigungsfall für Nato- Partner der USA erklärt wurde, stand ein Herr Schröder als erster auf der Matte, niemals hatte er oder seine Nachfolgerin Merkel irgendjemanden gefragt, was die Taliban oder Drogenhändler in Afghanistan eigentlich mit angeblichen Al- Kaida Selbstmordkommandos aus Hamburg und dem "Großangriff" auf die USA zu tun hatten. Auch bei der Afghanistan Konferenz in London stellte man keine Fragen, sondern nur Schmiergelder bereit. Zum Marshallplan für den Terror ist Schweigen Gold.

 

© Polskaweb News Artikel vom 29.1.2010

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