WARSCHAU - Was die Deutschen vormachen wird nicht selten in Polen ohne Mühe 1 zu 1 kopiert. Dies erkennt man vor allen Dingen in Supermärkten, wo Tütensuppen, Fertiggerichte, Joghurte oder andere Lebensmittel alle aus Deutschland zu kommen scheinen, denn die Verpackungen dieser Produkte sind sogar farblich so abgestimmt, dass man sich leicht irren kann. Doch es geht hier nicht um Hühnersuppe oder Bandnudeln, sondern um einen in Planung befindlichen unverantwortlichen Abbau beim polnischen Grenzschutz, in Verbindung mit steigenden Kriminalitätszahlen. Die polnische Regierung, von einem riesigen Haushaltsdefizit geplagt, will offenbar genau dort sparen, wo es gemessen an der Lage, am wenigsten angebracht ist, nämlich bei der Sicherheit. Was da alles auf dem Programm steht ist noch nicht bekannt, aber eins sickerte schon durch, nämlich dass man auf allen Flughäfen des Landes Grenzschützer abziehen will, um die Betreiber mit den Kosten und der Sicherheit alleine zu lassen.
Flughafen- Betreiber sollen Passagiere kontrollieren
Eine Revolution im Luftfahrtsrecht bahnt sich damit in Polen an. Der Staat will die steigenden Ausgaben für die Sicherheit auf Flughäfen nicht mehr übernehmen und insgesamt sogar noch kräftig reduzieren. Genauer gesagt, sollen in Zukunft private Sicherheitsunternehmen die Kontrolle der Passagiere und deren Gepäck übernehmen. Die Kosten für die Security müssten dann die Airport Betreiber tragen, die sich dann über Passagiere und Airlines diese zusätzlichen Ausgaben zurückholen können. Die Aufgaben des Grenzschutzes sollen marginalisiert werden. Ihre Arbeit besteht dann einzig und alleine nur noch darin, die Pässe der Fluggäste von außerhalb der EU zu kontrollieren, denn selbst die Gepäck-Scanner würden dann in die Kontrolle privater Unternehmen übergehen. Wenn alles glatt geht, werden die neuen Regeln noch in diesem Jahr in Kraft treten.
2010 wird alles toppen
Zuletzt erst im abgelaufen Jahr klagte die polnische Polizei einmal mehr über zunehmende Kriminalität im Lande, obwohl die offiziellen Statistiken, ähnlich wie schon in Deutschland über die Schäuble- Masche, dies auf den ersten Blick nicht bestätigten. Polizisten warnten , dass es im Jahre 2010 in Polen noch "heisser" zugehen wird. Mehr Raubüberfälle, Diebstähle und blutige Abrechnungen in der mafiösen, organisierten Kriminalität. Auf einer Presse-Konferenz hatten vor wenigen Tagen Polens Polizeichef General Andrzej Matejuk und der Minister für Inneres und Verwaltung Jerzy Miller zugeben müssen, dass es 2009 mehr Kriminalität im Lande gegeben habe. Zugenommen haben demnach vor allen Dingen schwerer Diebstahl, Raub, Drogendelikte, Schmuggel und Vergewaltigungen. Die Zunahme der Eigentumsdelikte bezeichnete Matejuk als Pest, Morde und andere Tötungsdelikte seien hingegen leicht zurückgegangen, die Aufklärungsquote bei derartigen Verbrechen habe sich erhöht.
Geplagt von der Pest "Diebstahl"
Die Polizei sagt: "Die Morde in unserem Land hängen meist mit häuslicher Gewalt und oder überhöhtem Alkoholgenuss zusammen. Solche Täter packen wir fast in flagranti. Viel ernster als früher haben wir auch den Kampf gegen die Drogenkriminalität genommen und können hier über die Schaffung kleinerer, flexiblen Einheiten etliche große Erfolge vorweisen. Doch im Abbau der Diebstahls- Pest haben wir wieder einmal eine Niederlage erleiden müssen. Es ist schwierig, nicht zu bemerken, dass die steigende Kriminalität eng mit der wirtschaftlichen Situation unseres Landes verbunden ist. Leider ist es uns auf der anderen Seite aber auch nicht gelungen die Zahl von Verkehrsunfällen und der hiermit verbundenen Todesopfer zu senken, wir legen somit nach wie vor an der europäischen Spitze." "Kriminalität und Verkehrsdelikte nehmen zu, und bald stehen wir vor der Organisation der Euro 2012" - mahnte derweil auch ein Vertreter der Polizeigewerkschaft.
Polnische Polizei bankrott
Der polnische Staat schuldet seiner Polizei Unsummen an ausstehenden Gehältern. Nicht selten mussten schon Beamte gar eigenes Schreibmaterial oder Toilettenpapier von zu Hause mitbringen, während sich Politiker in Warschau in erster Linie damit verdient machten, hohe Prämien an Kollegen zu überreichen, die man natürlich vorab der Staatskasse entnommen hatte. Die Polizei kann also kaum großartig motiviert sein, zu allem Elend auch noch flüchtige Banditen unter Einsatz ihres eigenen Lebens zu verfolgen. Trotzdem rühmt sich die Führung der polnischen Polizei damit, dass über 70 Prozent der Bevölkerung Vertrauen zu den Ordnungshütern habe und ihre Arbeit hoch bewerten. Derartige Aussagen wurde jedoch vor allem Dank guter PR, denn durch Realitäten entwickelt.
Tragödie nicht mehr zu stoppen
Mit einem Anstieg der Kriminalität in Polen und anderen Mittel- und Osteuropäischen Ländern, schwappt das Ganze natürlich auch zu den offenen westlichen Grenzen über, wo eh schon kaum noch Raum für noch mehr Täter aus dem Osten ist. In erster Linie ist Deutschland, gefolgt von Österreich, mit Abstand das größte Opfer einer opportunistischen, verfrühten und gar unverantwortlichen Schengen- Ost Erweiterung. Die Lage spitzt sich seit dem 21. Dezember 2007 immer mehr zu. Verantwortlich für das fatale Drama was noch schlimmere Folgen als schon bisher haben wird, da es nicht zu stoppen ist, sind in erster Linie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Hintermann Dr. Wolfgang Schäuble, Ex- Aussenminister Steinmeier und diverse Innenminister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern und Sachsen. Sie haben hierzu sogar Statistiken in ihrer Quintessenz verfälscht und damit praktisch das Volk betrogen.
Polskaweb warnte rechtzeitig, jetzt ist es zu spät ..
"Polskaweb" hatte schon vor über zwei Jahren von einer erheblich zugenommen grenzüberschreitenden Kriminalität in Deutschland und Österreich berichtet, die sich vor allen Dingen auch in Polen, durch eine gigantische Zunahme von Diebesgut auf dem Markt, bemerkbar machte. Bestätigt wurden unsere Berichte auch indirekt durch die deutsche Polizeigewerkschaft und Bundespolizisten, die dann aber eingeschüchtert wurden, nachdem die Springer Presse gezielt zum Einsatz kam und "Polskaweb" erst einmal u.a im Magazin Newsweek in einen Topf mit rechten Chaoten warf. Polskaweb wurde mit anonymen Drohungen belästigt, welche später nach unseren Veröffentlichungen über Betrug und Verschleierung im Zusammenhang mit deutschen Massengräbern in Polen noch kräftig zunahmen. Seit einigen Monaten berichten wir auch konkret über die Ungereimtheiten und Hintermänner der Schweine- und Vogelgrippe, was und jetzt geradezu mit einer Flut von Einschüchterungsversuchen überhäuft.
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© Polskaweb News Artikel vom 19.1.2010
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Deutsche Politiker unglaublich
Geschrieben von: Fröhlich () am 19-01-2010 11:53