10:20:46

Schwindler Zuckerberg und die Facebook- Aktie

Schwindler Zuckerberg und die Facebook- Aktie

NEW YORK - Schon seit Monaten haben vor allem Turner, Murdoch- und auch Springer Medien die Welt auf den angeblich "größten Börsengang der Geschichte" vorbereitet. Am vergangenen Freitag schlug denn auch die Stunde der Wahrheit für das bekannte Social-Netwerk "Facebook", de...

Horror: Wiesenthals

Horror: Wiesenthals "Geist" in Auschwitz unterwegs

Kraukau - Er steht auf unserer Liste der größten Versager des 20. Jahrhunderts auf einem der ersten Plätze. Vor knapp 7 Jahren soll er angeblich gestorben sein, doch jetzt wurde er ausgerechnet in der Nähe des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz in Polen fotografiert....

Volksbetrug: Wolfgang Thierse ist gar kein Ossi !

Volksbetrug: Wolfgang Thierse ist gar kein Ossi !

BERLIN - Wer erinnert sich nicht an die bärtigen Gesichter sowie wenig attraktiven Frauen unter den Oppositionellen im Osten während und nach dem Fall der Mauer, die sich auch gerne als Dissidenten promoten liessen. Genau solche waren denn auch jene die später im vereinten ...

Polnische Medien: Wird die Euro ein Flop ?

Polnische Medien: Wird die Euro ein Flop ?

BRESLAU - Das Stadion in der niederschlesichen Metropole Breslau gilt als zentralster Ort für die meisten Fans der Euro 2012 die aus dem westlichen Ausland erwartet werden. Doch anstatt nun 3 Wochen vor dem Anpfiff sich technisch und räumlich auf den Ansturm vorzubereiten i...

Schock: Weiterer Bundespräsident als Betrüger entlarvt

Schock: Weiterer Bundespräsident als Betrüger entlarvt

WIEN - Zu seinem Staatsbegräbnis am 7. Juli 2004 waren tausende Menschen erschienen. Es war wohl ein sehr bedeutendes Ereignis, denn seit dem Kriegsende 1945 waren in Österreich noch nie so viele Staatsoberhäupter auf einmal erschienen. Unter den Trauergästen befanden sich ...

Rentenreform: Beispiellose Ungerechtigkeit

Rentenreform: Beispiellose Ungerechtigkeit

WARSCHAU - Polen arbeiten mit 1980 Stunden pro Jahr mehr als alle anderen Europäer wofür ihnen natürlich Dank gebührt. Die polnische Regierung unter Donald Tusk hatte deshalb schon vor einiger Zeit eine Rentenreform beschlossen und einen entsprechenden Entwurf ins Parlament...

Einschulung versagt: Deutsche kennt polnische Nationalhymne nicht

Einschulung versagt: Deutsche kennt polnische Nationalhymne nicht

POZNAN - Wir würden es nicht glauben was hier in Polen Usus ist, wenn wir nicht selbst Einblick in die entsprechende Materie zur Einschulung eines deutschen Kindes in einer polnischen Schule gesehen hätten. Der fünfeinhalbjährigen Tochter eines in Polen tätigen deutschen N...

Luxus- Wohnungen auf Minenfeld gebaut

Luxus- Wohnungen auf Minenfeld gebaut

TORUN - Mehr als 40 Panzergranaten und über 10 000 Stück Munition aus deutscher Produktion wurden jetzt auf einer fast fertiggestellten Luxus- Wohnanlage in der Kopernikus Stadt Thorn gefunden. Bei der Anlage von Grünbereichen im Innenhof eines Blockes war ein Gärtner mit s...

Angebot

User Login






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren

Polskaweb Welt Exklusiv News

Russland dreht Ukrainern das Gas komplett ab

Veröffentlicht in : Nachrichten, Osteuropa Schlagzeilen




Gazprom dreht Ukraine das Gas abEine eisige Bescherung aus Moskau brachte der Neujahrstag den 45 Millionen Ukrainern. Der russische Gasmonopolist Gazprom hatte seine Drohungen wahrgemacht und dem Nachbarn gegen 8.00 Uhr MEZ den Gashahn abgedreht. Als Gründe gibt Gazprom an dass Kiew ca. 2 Milliarden Dollar offener Gasrechnungen nicht begleichen wolle oder könne und auch der bisherige Liefervertrag an Silvester abgelaufen sei. Die Pressestelle von Gazprom gab am Morgen eine Meldung heraus, in der es heißt, dass der Lieferstop an die Ukraine den Transit von Gas und Öl in die EU nicht gefährde, hierhin habe man sogar die Lieferungen über Weißrussland um 20 Millionen Kubikmeter erhöht. Die EU Staaten, vor allen Dingen aber Deutschland, erhalten von Gazprom 300 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag. In dem langen Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine ging es in erster Linie meist um die unterschiedlichen Ansichten der Preisgestaltung für die Energielieferungen. Während Kiew etwa 200 Dollar je 1000 Kubikmeter Gas zu bezahlen gewillt ist, verlangt Premier Putin für Gazprom sprechend 250 Dollar für diese Einheit und bezeichnet dies als Freundschaftspreis unter dem Weltmarktniveau.

Der Ukraine geht es finanziell sehr schlecht und westliche Hilfe tröpfelt nur ins Land da die meisten EU Länder die Kiew unterstützen könnten sich mit Moskau aufgrund der reichen russischen Energiefelder verbrüdert haben. Die Wirtschaftskrise hat die Preise für Stahl und Eisen, den wichtigsten Exportgüter der Ukraine, fast in den Keller gedrückt. Hinzu kommt, dass die Währung des Landes die Hrywna in der letzten Zeit gegenüber dem Dollar dramatisch an Wert verloren hat. Dem Kreml ist die finanzielle Situation der Ukraine bestens bekannt, trotzdem setzt man Kiew die Daumenschrauben an, um letztendlich irgendwann die Kontrolle über das ukrainische Gasleitungsnetz übernehmen zu können. Tatsächlich hat die Ukraine denn auch in den letzten Jahren wenig in die maroden Leitungen investiert, weil höchstwahrscheinlich die Mittel dazu nicht vorhanden waren. Dies ist auch eine Gefahr für die Energieversorgung Westeuropas, denn es ist bekanntlich nicht erst einmal vorgekommen dass Kiew versuchte Moskau auf Kosten der EU zu erpressen, indem man drohte die Transitpipelines zu kappen.

Russland verlangt derzeit Vergütungen für sein Erdgas welche, gemessen an dem sehr niedrigen Ölpreis an dem dieser Rohstoff preislich gekoppelt ist, durchaus als Wucher bezeichnet werden könnte, wenn da nicht die seltsame Formel bestünde, welche die Gaspreise immer mit 6-monatiger Verzögerung hinter dem Ölpreis marschieren lässt. Moskau nutzt diese Formel kräftig aus, muss es aber auch, denn auch Russland will die Wirtschaftskrise überleben. Es sieht derzeit sehr schlecht aus im Lande Putins und die Prognosen für 2009 und 2010 kündigen die Ankunft von gigantischen dunklen Wolken über Russland an. Die Verbrüderungen Moskaus mit Teheran, Tripolis oder Caracas, also weiteren Welt- Öl- und Gasproduzenten dienen dem Kreml in erster Linie dazu bei der Energie Preisgestaltung in der Welt das wichtigste Wort zu sprechen. Nach Putins Willen könnte der Gaspreis sich ruhig bei 2000 Dollar pro 1000 Kubikmeter Gas bewegen, auch wenn andere dabei verhungern müssten. Russland ist immer noch ein armes, reiches Land, dessen energetische Infrastruktur in den nächsten Jahren mindestes 300 Milliarden Euro braucht um neue Felder zu erschliessen und Leitungen zu legen. So erwartet man bei Gazprom von Deutschland und einigen anderen EU Ländern, mit Hinweis auf deren Energiebedarf, gerade diese mindestens 300 Milliarden in Russlands energetische Infrastruktur zu investieren.

Deutschland wird dem Wunsch Moskaus auf Investitionen in Russland weiterhin nachkommen. Preislich ist hierbei die Ostseepipeline nur ein Faktor von vielen. Zur Zeit gibt es hierzu kaum schnelle Alternativen. Berlin setzt somit voll auf Moskau und vernachlässigt durch die zig- Milliarden Investionen in ausländische Infrastrukturen auch die langfristigen Chancen zur Erschliessung eigener alternativer Energiequellen, wie zb. "Shale Gas", welches in Westeuropa massenhaft vorhanden sein soll.


Top Artikel
Neuere Artikel
<< Vorherige Seite          

   
Quote Artikel für Webseite
Favorit
Drucken
Artikel versenden
Weitere Artikel

Benutzerkommentare  RSS feed Kommentar
 

Durschnittliche Benutzerbewertung

 

Angezeigt werden 1 von 1 Kommentar(en)

Kalte Füsse.

Geschrieben von: Claus Pichlo () am 02-01-2009 08:49

Kalte Füsse.

Geschrieben von: Claus Pichlo am 02-01-2009 08:49

Dieser Artikel ist einseitig und tendentiös russenfeindlich, wie fast alle Bemerkungen zu Russland, wenn sie aus Polen kommen. Und damit ist der Artikel nicht besonders intelligent! 
 
Gasprom ist schon lange eine RTS gelistete Aktiengesellschaft und damit nur seinen Aktionären verpflichtet. Gasprom ist kein mildtätiger Verein sondern ein knallharter und absolut menschenfeindlicher Multi, wie alle Multis auf der Welt, die brutal ihre Marktstellung ausnützen.Außerdem sind die Häuptlinge bei Gasprom (fast) alle Russen, die logischerweise auch wie Russen handeln.Darüber sollten sich gerade Polen doch am wenigsten wundern! 
 
Die Ukraine ist ein von diesem Multi abhängiger Staat, der sich aber von seinen neuen "Freunden", den Amis, den Polen und anderen aufhetzen lässt, den Russen regelmäßig vors Schienbein zu treten. Sehr unklug - genauso unklug wie die Georgier, die sich ebenfalls glauben mit der "Supermacht Polen" im Rücken vor dem russischen Bären aufspielen zu können. 
 
Wie blöde muß man sein,(oder verantwortungslos) um nicht zu begreifen, dass ein solches Benehmen dem Monopolisten gegenüber automatisch das Ende der Vorzugsbehandlung bei den Gaspreisen bedeuten kann!  
Bei den Polen und Amis haben die Ukrainer sich zwar mit ihrem Benehmen eingeschleimt, aber von denen bekommen sie kein Gas, noch nicht mal Geld, um sich Gas zu kaufen, und so werden sie wohl kalte Füsse bekommen. 
 
Die Polen hätten den Ukrainern lieber zu einem kooperativen Verhalten gegenüber Gasprom (und auch dem russischen Staat) raten sollen, wenn sie wirklich freundschaftliche Gefühle gegenüber den Ukrainern haben.  
Wie ich die Polen kenne, haben die aber ganz andere Absichten wenn sie ihre ukrainischen "Freunde" gegen die Russen aufhetzen! Mindestens die Herren Kaczinski sind wie ihre Gesinnungsgenossen reine Chauvinisten.Was polnischer Chauvinismus bedeutet, das sollten die Ukrainer doch aus eigener leidvoller Erfahrung wissen! 
C.Pichlo

 

» Antworte auf diesen Kommentar...

Angezeigt werden 1 von 1 Kommentar(en)



Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
Name
E-mail
Titel  
Kommentar
 
Verfügbare Zeichen: 2600
   Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare
  Dieses Bild enthält einen zerhackten Text, es benutzt eine Kombination aus Schriftzeichen, Farben, Hintergrund, um automatische Eintragungen zu verhindern. Sie müssen diesen eingeben, um Ihren Kommentar absenden zu können
Geben Sie bitte hier den Code ein:

   
   



mXcomment 1.0.5 © 2007-2012 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
Donnerstag, 1. Januar 2009
 

Foto Polen

lepper_giertych_lis.jpg