
HAVANNA - Er hat Zeit seines Lebens 10 US-Präsidenten im Amte gesehen, er selbst war hingegen 30 Jahre lang Alleinherrscher seines Staates, doch jetzt soll er tot sein was ein Blogger anhand eines Fotos jetzt der Welt beweisen will. Die Rede ist hier natürlich vom Máximo Líder Kubas, Fidel Alejandro Castro Ruz, der sein Volk nicht nur während seiner gesamten Amtszeit permanent zum Narren hielt. Das Bild mit dem angeblich toten Fidel Castro veröffentlichte der dominikanische Journalist Santiago Contreras bereits am 29. Dezember auf seinem Blog. In den letzten 24 Stunden hat die ganze Welt, vor allen Dingen durch die Dementis der Medien die gleichzeitig hierbei für Twitter werben, vom angeblichen "Tode" Castros erfahren, glauben will dies wohl deshalb kaum jemand. "Polskaweb News" beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit der "Castro" Familie und wir schliessen nicht aus, dass der falsche, alte Revolutionär schon seit mindestens Ende 2008 tot ist, denn so lange hat er bereits keinerlei echten Beweis erbracht, dass er tatsächlich noch unter den Lebenden weilt. Und ein lebender Fidel Castro ist allemal besser für´s Geschäft mit den kubanischen Sklaven als ein toter, denn wer ihn nicht immer noch in seiner Naivität als Held verehrt, den treibt zumindest der Respekt vor ihm weiterhin für ein Butterbrot in die Caña- Felder. Dass also der Maximo Lider nach all den Gerüchten um seinen möglichen Tod und dem zuletzt erschienen Foto dann nicht zumindest am Neujahrstag einen "Feliz Año Nuevo" oder "Hier bin ich" Auftritt hatte, ist schon ein schwerwiegendes Indiz dafür, dass er schon länger tot sein könnte. Ein weiteres Indiz für seinen möglichen Tod schon vor langer Zeit ist das Verhalten der internationalen Medien, die laufen darüber berichten wenn "sich Castro trotz seines Rückzuges immer noch in die Innenpolitik Kubas einmischt". Und da schreibt man so wirres Zeug wie "Fidel Castro" warnt vor Atomkrieg". Kurioserweise wurden in den letzten Jahren denn auch durchweg Fotos von ihm veröffentlicht, die ihn trotz Krankheit jünger und gesünder zeigen wie solche von früheren Auftritten.

Dass am 29. Dezember veröffentlichte Foto des angeblich toten Castros zeigt in der Tat ihn, daran haben wir keine Zweifel, doch natürlich sieht man nicht wann denn diese Aufnahme wohl entstanden sein könnte. Medien berichteten, dass er Ende August 2009 sich erstmals wieder im Fernsehen gezeigt habe und am 7. Juli 2010 das Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNIC) besucht habe. Den Fernsehauftritt können wir überhaupt nicht nachvollziehen und der CNIC Besuch kann auch viel früher stattgefunden haben. Echte Lebenszeichen sind dies somit nicht, was vor allen Dingen auch für Aussagen des US- Journalisten Jeffrey Goldberg gilt, der angeblich Castro im September 2010 mehrere Tage begleiten durfte. Goldberg, ein Abkömmling der "Roosevelt" Family, behauptete u.a. dass Fidel Castro Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad aufgefordert habe dessen antisemitische Ideologie zu beenden und das Existenzrecht Israels anzuerkennen. So etwas hätte doch Castro niemals gesagt, das wäre doch sogar Verrat an allen falschen Juden in der Knesset, die doch vom Antisemitismus zehren.
Aber schauen wir uns das Foto des angeblich toten Fidel Castros einmal genauer an. Es zeigt sein Profil, Haare und Bart wurden gekämmt, doch es gibt ausserhalb diesem Stellen mit Stoppeln die zeigen, dass er nicht rasiert wurde. Seine Unterlippe drückt sich sehr weit hinaus, was ein Zeichen von noch vorhandener Leichenstarre sein könnte, die in der Regel 10-12 Stunden anhält. Ansonsten wirkt sein Gesicht völlig entspannt. Nirgendwo ist der Lichteinfall auf den Mann unterbrochen, was ansonsten auf eine Fotomontage hinweisen könnte. Nein, es passt einfach alles, sogar der gläserne Deckel des Sarges wodurch er einwandfrei zu erkennen ist. Fidel Castro wäre heute, wenn er denn noch lebe, 85 Jahre alt. Schon vor einem Jahr gab es Meldungen zu seinem Tode via Twitter, doch schon da glaubte niemand so recht hieran, da weder die Bild-Zeitung noch El Pais oder die New York Times dies bestätigten. Selbst ein toter Fidel Castro schafft es so weiterhin die Welt zu narren.
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