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Erotik Museum in Warschau öffnet |
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Dienstag, 1. Februar 2011 |

Warschau - New York, Paris, Barcelona, Hamburg und Berlin haben schon eins, in Mittel und- Osteuropa wo man beleibe auch nicht prüde ist, gab es bisher noch keins. Jetzt hat ein Warschauer Geschäftsmann die Marktlücke im Osten zumindest erst einmal mit Eigenmaterial gefüllt und die Eröffnung des ersten polnischen Erotikmuseums in seiner Heimatstadt für die kommende Woche angekündigt. Auf zweitausend Quadratmetern Ausststellungsfläche will Besitzer Marek Kedzior Exponate aus seiner in über 20 Jahre gewachsenen Privatsammlung der Öffentlichkeit zugänglich machen, hierunter auch einen Kondom- Automaten aus dem Jahre 1934, peruanische Keramik, persische Miniaturen, tibetische Votivbilder, indische Skulpturen, chinesisches Porzellan, afrikanische Volkskunst und natürlich auch erotische Malerei aus Japan.
Das Warschauer Museum dürfte dann von der Ausststellungsfläche her, nach dem "Beate Uhse Erotik-Museum" in Berlin mit 2500 Quadratmetern auf 2 Etagen, das zweitgrößte der Welt werden. Was beide Häuser vom Angebot her unterscheiden wird, wissen wir auch noch nicht. Aber Polen sind ja bekanntlich kreative Menschen, sodass man auf die Komposition der Exponate durchaus gespannt sein darf.
Auf jeden Fall handelt es sich bei dem Museum wenigstens einmal nicht um eines der bereits im Überflusse in Polen vorhandenen Museen mit Bezug auf vergangene Kriege. Anders als in anderen Europäischen Hauptstädten soll das Haus auch keine Schmuddelkabinen haben, in welchen man Tag und Nacht Männer mit großen dunklen Brillen rein und rausgehen sieht.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. Februar 2011 )
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