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Smolensk Katastrophe: Russische Märchen auf Blackbox

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Warschau - Seit der Flugzeugkatastrophe vom 10. April am Rande der russischen Stadt Smolensk bei der fast Einhundert Menschen den Tod fanden sind nun nahezu 3 Monate vergangen ohne das die für die Aufklärung verantwortlichen Ermittler auch nur ein einziges nachvollziehbares Ergebnis liefern konnten. Das Gegenteil scheint sogar der Fall - Desinformation, Fälschungen, Falschaussagen und Ignoranz zeichnen ihre Tätigkeit aus und bringen nun immer mehr Beobachter in Rage, die sich früher noch vorsichtig zurückgehalten haben. Hochinteressant in diesem Zusammenhang sind vor allen Dingen die von Moskau gelieferten Blackbox-Stenogramme, die eher aus einem russischen Märchen oder einem anderen Flugzeug als der polnischen Tupolew (Air Force 101) zu sein scheinen. Es fehlen die wahrscheinlich wichtigsten Sekunden auf den Bändern, den Piloten liess man während des gesamten "mißglückten Landeversuches" so gut wie garnicht zu Wort kommen, Stimmen von angeblichen Besuchern im Cockpit konnte niemand hunterprozentig identifizieren und das was Bordingenieur und Co- Piloten von sich gaben, konnte aus jedem anderen x-beliebigen Flug stammen.

Russische Märchen auf Band

Die letzten Neuigkeiten zu den Auslesungen der russischen Voicebox der Tupolew schocken dann auch schon niemanden mehr, obwohl hieraus sich jetzt nach Anhörung von Zeugen möglichweise ergibt, dass der Smolensker Fluglotse die Crew in eine tödliche Falle gelockt haben könnte. Wir erinnern in diesem Zusammenhang daran, dass etwa eine Stunde vor dem Absturz der Tu-154 eine polnische Jakolew-40 mit Journalisten an Bord hier gelandet war. Während ihre Passagiere ausgestiegen waren, blieb die Besatzung an Bord und hörte angeblich den Funkverkehr zwischem dem Tower und der Besatzung der herankommenden Tupolew mit. Bordtechniker Remigiusz Mus und Pilot Artur Wosztyl bestätigten in den letzten Tagen in Vernehmungen und Interviews, dass sie genau hörten und sich sicher sind, dass der russische Fluglotse der Tupolew- Crew nahelegte auf 50 Meter herunterzugehen um die Bodensicht zu prüfen. Aus den veröffentlichten Stenogrammen der russischen Blackbox entnimmt man allerdings nur die Betätigung des Lotsen auf 100 Meter herunterzugehen zu dürfen. Von der Anweisung auf 50 Meter herunterzugehen und dann selbst die Entscheidung zur Landung zu treffen oder nicht, gibt es keine Spur in den Blackbox-Stenogrammen der Gespräche zwischen Tower und Piloten, welche die russischen Behörden Polen übergaben.

Funkfeuer umgesetzt ?

Bordingenieur Remigiusz Mus sagte weiter aus, dass man gleichwohl auch die Gespräche zwischen dem Tower und dem Piloten einer Iljuschin-76, die kurz vor der Tu-154 auf dem Smolensker Flughafen landen wollte, über offene Funkkanäle mithören konnte. Auch der Crew dieser Maschine habe man demnach erlaubt bis auf 50 Meter herunterzugehen. Die Iljuschin schaffte es, nach Angaben von Zeugen, bei ihrem Landetest gerade noch einen Absturz zu verhindern. Als die Tupolew Piloten die erlaubte Höhe ansteuerten, müssten sie sich bereits auf einem falschen Pfad etwa 1500 Meter vor der Landebahn befunden haben. Ein 60 Meter tiefes Tal und eine Sichtweite von angeblich nur wenigen Metern, musste dann unvermeidlich am oder direkt hinter dem Hang zu einer Katastrophe führen. Der Pilot der Jakolew berichtete am Mittwoch, dass man auch bei der Landung in Smolensk den Eindruck hatte, dass eines der Funkfeuer (Beacon) um etwa 600 - 700 Meter versetzt worden sei, was natürlich auch auf ein mögliches Attentat hinweisen könnte. Die Beacons zeigen nämlich den Piloten in Abständen die Entfernung zur Landbahn und Flughöhe an.

Anschlag auf Kaczynski- Tupolew

"Polskaweb" hat die wahrscheinlichste Absturzursache als Ergebnis eigener Recherchen bereit publiziert, wonach die Tupolew über manipulierte Sat- Signale (Meaconing) zum Navigationsgerät auf ein anderes Ziel gesetzt wurde und so der Absturz unvermeidbar war. Zur Sicherheit, dass niemand überleben würde oder der Pilot es doch noch schaffte die Maschine irgenwie wieder hoch zu bringen, schoss man aus dem Tal eine Boden-Luft-Rakete in das Flugzeug, welche die fast völlige Zerstörung ihres Rumpfes nach sich zog. Wer ein solches Inferno dennoch überlebte, wurde möglicherweise mit Pistolen und Flammenwerfern getötet, wie etwaig auch die Piloten, deren Arbeitsplatz ja bekanntlich fast komplett noch vorhanden ist.

Einzige alternative Verschwörung


Es gibt zu unserer Anschlags- Version nur eine einzige Alternative die wir zur Zeit sehr ausführlich prüfen. In diesem Falle könnten Lech Kaczynski, seine Gattin und alle anderen Insassen der Tupolew 101 noch leben. Es gibt nicht gerade wenige Hinweise auf eine ganz andere Verschwörung, an der sogar die Kaczynski Brüder selbst beteiligt gewesen sein könnte. Neuere Indizien zu einem solchen Ablauf sind auch die Aussagen der beiden Jako-40 Crew- Mitglieder, die Sie eben gelesen haben. Wir zweifeln z.B. daran dass die russische Crew mit der FSB- Iljuschin über offene Kanäle kommuniziert. Verdächtig scheint auch, dass die Aussage von Jako- Pilot Artur Wosztyl ausgerechnet in den deutschen- und polnischen Medien veröffentlicht wurde, die bisher in dieser Sache für Schweigen bzw. Verschleierung standen.


Smolensk I

Smolensk II

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Angezeigt werden 1 von 1 Kommentar(en)

mysteriös

Geschrieben von: Alexander G. () am 07-07-2010 17:22

mysteriös

Geschrieben von: Alexander G. am 07-07-2010 17:22

Man darf sehr gespannt sein, was das für eine Alternative ist, von der Sie da schreiben. 
 
Ich hoffe, Sie veröffentlichen diese Version, auch wenn diese womöglich äußerst unwahrscheinlich ist.

 

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Mittwoch, 7. Juli 2010
 

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