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Heftiges Erdbeben im Westen Chinas

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Erdbeben in China / TibetYushu - Ein Erdbeben hat am Mittwoch Morgen, kurz vor 8 Uhr Ortszeit, auf dem Tibetischen Hochplateau im Westen Chinas schwere Zerstörungen angerichtet. Nach Behördenangaben sollen Hunderte Menschen hierbei ums Leben gekommen sein, 10 000 Bewohner der Provinzen Qinghai und Tibet seien verletzt worden. Laut chinesischen Geologen habe das Beben eine Stärke von 7,1 auf der Richter-Skala gehabt. Ein seismologisches Instititut in den USA meldete das Hauptbeben dagegen mit 6,9 - etwa 240 Kilometer nördlich der osttibetischen Stadt Qamdo, in einer Tiefe von zehn Kilometern. Laut den Behörden von Qinghai lag das Epizentrum in 63 Kilometern Tiefe, nahe der Stadt Yushu, in der zahlreiche Gebäude eingestürzt waren. und alles unter sich begruben.


Inzwischen wurden von verschiedenen Instituten über 30 Nachbeben mit Intensitäten von 3,3 bis 5,3 gemeldet. Nachrichtenagenturen berichten, dass die Bewohner der betroffenen Region sich im Freien befinden, da sie Angst haben in ihre Häuser zurückzukehren, bzw. keine mehr haben. Viele suchen aber auch in größter Sorge nach ihren Angehörigen.
In einigen Vierteln der Bezirksstadt Yushu sieht es aus als wäre der Ort von einem Bomben- Teppich belegt worden. Die städtischen Krankenhäuser sind durch den Andrang von Verletzten völlig überlastet. Die Regierung der Provinz Qinghai hat die zweithöchste Notfallstufe ausgerufen. Tausende von Rettern und Ordnungskräften sind bereits in der Katastrophen- Region im Einsatz.

das Erdbeben hatte, wie meist üblich bei derartigen Katastrophen, die Menschen im Schlaf überrascht. Die bisher bekannten Opferzahlen von 350 Toten und etwa 10 000 Verletzten sind weitestgehends grob geschätzt. Es könnten noch viel mehr sein. Man muss auf jeden Fall aber damit rechnen, dass weitere Tote hinzukommen werden. Das Chinesische Rote Kreuz hat Nothilfen aus Bargeld, Zelten und Kleidung bereitgestellt. In der Provinz Sichuan, welche an die jetzt betroffenen Regionen angrenzt, kamen vor zwei Jahren bei einem Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala etwa 90 000 Menschen ums Leben, Millionen wurden obdachlos.

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Mittwoch, 14. April 2010
 

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