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Japan: Stärkstes Erdbeben aller Zeiten

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




ErdbebenTOKIO - Ein Erdbeben mit einer Stärke bisher nie dagewesenen Stärke von 8,9 (Richterskala) hat Japan heimgesucht. Es wurde um 14.45 Uhr Ortszeit (06.45 Uhr MEZ), etwa 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai, in einer Tiefe von 24,4 Kilometern ausgelöst. Die Kraft des Bebens richtete selbst in der 400 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio Schäden an, deren Ausmaß noch weitestgehendst unklar ist. Halb Japan ist seitdem ohne Strom und unter Schock. Aus dem ganzen Land werden teils gewaltige Schäden, sowie Verletzte und Tote gemeldet. In Yokohama und anderen Städten des Landes sind große, schwarze Rauchwolken zu sehen. TV- Aufnahmen aus Hubschraubern zeigen schwimmende Fahrzeuge und unter Wasser stehende Wohngebiete an Küsten. Riesige Wellen sollen Menschen, hierunter auch Kinder, ins Meer gezogen haben. Die Zahlen von Vermissten steigen von Minute zu Minute. Für fast sämtliche Pazifikküsten wurden unterdessen Tsunami-Warnungen ausgegeben. Es werden Wellen von bis zu zu 10 Metern Höhe erwartet. Atomkraftwerke wurden abgeschaltet, mindestens zwei Flughäfen geschlossen und unzählige Züge fahren nicht mehr. Erst am vergangenen Mittwoch hatte die Natur eine dringende Warnung in die jetzt am stärksten betroffene Region mit einem Erdbeben der Stärke 7,3 gesandt. Erste Meldungen zu Tsunami Wellen in der Region Iwate wurden derweil nicht bestätigt. Die Polizei erklärt aber, dass durch die sehr starken und anhaltenden Beben, sich die Erde gewässert habe und hieraus auch Flutwellen entstanden, die alles mitrissen was sich in ihrem Wege befand.  
 

                                              Video: Erdbeben Japan 2011

 Als am Freitag Japans nordöstliche Pazifikküste regelrecht durchgeschüttelt wurde, befanden sich gerade 69.000 Menschen im "Disneyland" und dem benachbarten "Disney Sea" in der Bucht von Tokio. Durch die Beben wurden sämtliche Parkplätze der Vergnügungsparks unter Wasser gesetzt, verletzt wurde aber niemand, alle Besucher und das Personal konnten evakuiert werden. Zur Stunde sieht man Bilder von langen Menschenschlangen die sich auf Bahngleisen zu Fuß fortbewegen. In Tokio sollen weder die U-Bahn noch andere Züge in betrieb sein.

Laut der Nachrichtenagentur AFP habe man das mächtige Erdbeben sogar in der 2000 Kilometer vom Epizentrum entfernten chinesische Hauptstadt Peking gespürt. Das US-Tsunami-Monitoring Center auf Hawai hat gegen 11 Uhr MEZ Tsunami Warnungen für die ganze Pazifikküste erweitert, hierunter auch Neuseeland, Australien und Südamerika. Bewohner von tiefliegenden Küstengebieten werden überall bereits pausenlos evakuiert. Die Philippinen rechnen in diesen Minuten mit einer ersten ankommenden Riesenwelle, während in Downunder die Gefahr noch mindestens 10 Stunden entfernt ist.

Bisher erfolgten in Japan über 20 Nachbeben bis zu einer Stärke von 7,1. Weitere Schäden entstanden. Die japanische Regierung setzt pausenlos neue Hilfskräfte im ganzen Land ein und spricht von einer Katastrophe von enormen Ausmaßen, die noch niemand so richtig überblicken könne. Nach Medienberichten soll Tokio den "atomaren Notstand" ausgerufen haben, was nur bedeuten kann, dass aus zumindest einem der durch das Erdbeben beschädigten Kraftwerke Radioaktivität austritt.

US- Geophysiker in Colorado: "Japan hat noch in der Geschichte ein Erdbeben dieser Stärke erlebt. Jedes Beben von über 8 auf der Richterskala ist eine Katastrope, die sogar noch Schäden in tausenden Kilometern Entfernung nach sich ziehen kann. Das Epizentrum lag etwa 80 Meilen östlich vom japanischen Festland. Vor einigen Tagen erschütterte ein Vorläufer mit einer Stärke von 7,2 große Teile Japans. Dieses hatte 80- oder 90 mal weniger Energie als ein 8,9 Beben. Die jetzigen Nachbeben mit 7,1 oder 6,8 sind das was wir nach einem 8,9 Beben erwarten".

Bis zur Stunde gibt es nur widersprüchliche, inoffizielle Angaben über Opferzahlen. Man kann sich aber sicher sein, dass es nicht wenige sind und noch sein werden. Wir halten Sie mit Updates auf dem Laufenden.

  
                         Video: Tsunami Wellen greifen Japan an    

Update: 17.15 Freitag

Die Lage in Japan nach den Beben am frühen Freitag Morgen ist weiterhin katastrophal. Was die Zahl der Vermissten und Toten betrifft rechnet man nun mit dem Schlimmsten. Es gibt jetzt erste offizielle Zahlen von bereits entdeckten Todesopfern. Demnach seien 117 Leichen schon geborgen und abtransportiert worden. Weiter 200 - 300 Tote sollen an einem Strand der Nähe der Stadt Sendai liegen, also in der Region die am heftigsten von der Naturkatastrophe betroffen zu sein scheint. Vermisst wird auch ein Schiff mit Einhundert Menschen an Bord. Die Behörden befürchten gar tausende Tote und die Erde bebt zur Stunde erneut heftig. Das Japanische Verteidigungsministerium berichtete, dass 300 Flugzeuge und 40 Schiffe sowie 8000 Soldaten zur Rettung von Menschen bereitgestellt worden seien. Notunterkünfte wurden in Sendai eingerichtet, wo sich schon 60-70 tausend obdachlos gewordene Bürger von Stadt und Region eingefunden haben.

Update: Freitag 23.15 Uhr

Die Zahl der Todesopfer in den japanischen Erdbebengebieten soll auf über Eintausend gestiegen sein. "Polskaweb" unterbricht allerdings an dieser Stelle die Berichterstattung zu diesem Thema, da wir Indizien dazu gefunden haben, dass die japanische Regierung bewusst Unwahrheiten verbreitet. Auch eine ganze Reihe weiterer Merkwürdigkeiten haben wir erfahren und möchten  hierzu nun vorrangig ermitteln.    
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Zufall?

Geschrieben von: ralf () am 12-03-2011 16:46

Zufall?

Geschrieben von: ralf am 12-03-2011 16:46

Schon wieder was Nukleares in Japan, Zufall? Oder steckt tatsächlich HAARP dahinter! Eigentlich ist das schon "Zufall" zuviel, aus meiner Sicht.

 

» Antworte auf diesen Kommentar...

Angriff ?

Geschrieben von: Zeta () am 11-03-2011 12:07

Angriff ?

Geschrieben von: Zeta am 11-03-2011 12:07

Haben die Amis ihre Drohung wahrgemacht einen HAARP Angriff auf Japan zu begehen? 
 
Die Japaner wurden in letzter Zeit ziemlich aufsässig, besonders die US- Militärbasen kamen schwer in Kritik.  
Viele Japaner haben protestiert damit sie endlich verschwinden. Aber auch Politiker unterstützten dies wobei einer eine solche Drohung andeutete.

 

» Antworte auf diesen Kommentar...

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Freitag, 11. März 2011
 

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