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Generalprobe für TU-154 Absturz in Moskau ?

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Aviastar AbsturzMoskau - Für intelligente Menschen besteht bereits kein Zweifel mehr daran, dass am Morgen des 10. April bei Smolensk in Russland ein schweres Verbrechen begangen worden war, bei dem fast Einhundert Insassen eines polnischen Flugzeuges, hierunter Präsident Lech Kaczynski, getötet wurden. Zu viele Indizien und Beweise, gezielte Desinformation, Fälschungen, Lügen sowie das dubiose Verhalten von Ermittlern und Politikern nach der Tat, sprechen eine überaus klare Sprache. Der Kreis der Verdächtigen welche den Anschlag auf die Delegation geplant, durchgeführt oder unterstützt haben könnte, beschränkt sich derweil nicht mehr alleine auf Personen und Gruppen in Polen und Russland, sondern auch in anderen Ländern. Moskau und Warschau haben inzwischen offenbar inoffizielle Nachrichtensperren zu den Ermittlungen verhängt. Polnische Amtshilfeersuchen zu Indizien, wurden möglicherweise unabgearbeitet zurückgezogen, doch Hunderte Menschen, hierunter auch Angehörige der Opfer, ihre Rechtsanwälte und auch Journalisten graben nun immer tiefer.
 

                                      Video zu Tu-204 Absturz bei Moskau
 
Nachdem "Polskaweb" in den vergangenen Wochen bereits das Drehbuch zu dem Anschlag bei Smolensk in Moskau ausgegraben hatte ( Drehbuch zum Smolensk Absturz in Moskau gefunden ), stiessen wir jetzt auch auf Hinweise, dass es sogar 3 Wochen vor dem Absturz der Tupolew eine Generalprobe hierzu auf einem Moskauer Flughafen gegeben haben soll, bei der ebenfalls eine Tupolew zum Absturz gebracht worden sein soll. Gleichwohl scheint auch noch "zu aller Sicherheit", kurz vor dem Eintreffen der Präsidentenmaschine in Smolensk am 10. April, eine russische Iljuschin(Il-76) des Geheimdienstes FSB, die für das Attentat notwendige Elektronik getestet zu haben.

"Piloten waren schuld"

Am 22. März 2010 gegen 2.35 Ortszeit stürzte eine Tupolew Tu-204 der russischen Chartergesellschaft "Aviastar" (RA-64011), nur etwa einen Kilometer vor der Landebahn des Moskauer Domodedowo Flughafens, in einen Wald mit bis zu 30 Metern hohen Bäumen. Die Maschine flog leer, die Besatzung überlebte, obwohl das Flugzeug in zwei Teile gebrochen war. Dieselben Ermittler der russischen Luftfahrtbehörde MAK und dieselben Staatsanwälte die zuletzt auch den Absturz bei Smolensk "untersuchten", machten sich ans Werk die Ursache des "Unfalles" zu erforschen. Während die Staatsanwaltschaft noch daran arbeitete der nicht mit dem Putin- Clan verwandt oder verschwägerten Aviastar von Amts wegen die Lizenz zu entziehen, bracht die MAK bereits ihr bis heute gültiges "Untersuchungsergebnis" in die Presse: "Die Piloten waren schuld. Sie versuchten bei Nebel und einer Wolkenuntergrenze von 60 Metern sowie einer Sichtweite von 450-700 Metern zu landen. Etwa ein Kilometer vor der Runway endete ihr Abenteuer. Die Maschine riss hierbei Äste ab und Bäume um, Brände brachen nicht aus. Alle elektronischen Einrichtungen des Flugzeuges und auf dem Flughafen funktionierten zum Zeitpunkt des Absturzes einwandfrei " - heisst es in dem Bericht.

Warum kehrte die Tu-204 leer aus Ägypten zurück ?

Genauso wie vor dem Absturz der Tu-154M bei Smolensk, hatte auch die Besatzung der Aviastar- Tupolew keine Fehlfunktionen, Ausfälle oder die Absicht eine Notlandung durchführen zu wollen gemeldet. Aber rund einen Kilometer vor der Absturzstelle soll dann plötzlich der Kontakt zu den Piloten abgebrochen sein und das Flugzeug war nicht mehr auf dem Radarschirm zu sehen. Vier ihrer acht Besatzungsmitglieder wurden bei dem Absturz schwer verletzt, der Rest hatte nur Blessuren. Eventuelle Aussagen der Crew- Mitglieder wurden bisher nicht bekannt. Die Tu-204 hatte 200 russische Touristen nach Hurghada in Ägypten gebracht und war unüblicherweise leer zurückgekehrt. In ersten Medienberichten hiess es dass der Unglücksmaschine der Treibstoff ausgegangen sei, während man Warteschleifen über dem Flughafen zog. Das Flugzeug war übrigens kurz vor dem Absturz, genau wie die Tu-154 bei Smolensk, von der Ideallinie zur Landebahn erheblich abgewichen. Aus dem Katastrophenministerium hiess es zuletzt zynisch, dass die Besatzung sich wegen des schlechten Wetters mit Sichtweiten von nur wenigen hundert Metern zur Bruchlandung entschlossen habe.

"Fluglotse möglicherweise verantwortlich"

Die Auswertungen der Flugschreiber der Tu-204 wurden bisher nicht veröffentlicht. Die Gesellschaft Aviastar warnte im Bezug auf die Unfallursache vor voreiligen Schlüssen über angebliche technische Fehler, dem Wetterfaktor oder einer Schuld der Piloten: "Sie müssen verstehen dass wir davon ausgehen, dass das Flugzeug eine Landerlaubnis vom Tower in Domodedowo hatte. Vom angeblich schlechtem Wetter erfuhren wir erst aus den Medien. Vielleicht ist ja der Fluglotse für eine falsche Entscheidung des Piloten verantwortlich" - sagte ein Sprecher von Aviastar nach dem Verlust des Flugzeuges. An Bord befanden sich drei Piloten, ein Bordmechaniker und vier Stewardessen. Am schlimmsten verletzt bei dem Absturz wurden Crew Kommandant Alexander Kosyakov (Schädel-Hirn-Verletzungen und gebrochenes Schlüsselbein), sowie Co- Pilot Alexei Mikhailovsky, der zuletzt auf der Intensivstation des Krankenhauses von Domodedowo gesehen wurde. Was aus ihnen geworden ist, wissen wir nicht, wohl aber dass beide Tupolew- Abstürze viele Gemeinsamkeiten zu haben scheinen und was sie dann noch unterscheidet beweist einmal mehr, dass in Smolensk Mörder am Werk gewesen sein müssen.

In Smolensk durfte keiner überleben

Beide Flugzeuge dürften etwa mit der gleichen Geschwindigkeit zur Landung reingekommen sein. Beide kollidierten mit Bäumen. Während die Tu-204 danach zum größten Teil erhalten war und alle Insassen überlebten, zerbrach die Tu-154M bis auf Cockpit, Triebwerke und Schwanz in tausende Teile, alle Insassen wurden hierbei getötet. Ihre Leichen waren meist zerstückelt oder verbrannt und angeblich kaum noch zu identifizieren. An der Absturzstelle der Tu-154M waren etliche kleine Feuer zu sehen, bei der Tu-124 garnichts. "Polskaweb" ist bereits davon überzeugt dass die Tu-154M über die Manipulation der Navigationssoftware ihres Autopiloten (Meaconing) zum Absturz gebracht wurde, indem man kurz vor der Landung des Jets einfach einen anderes Ziel zurückfunkte. Die Generalprobe in Moskau, bei der Todesopfer zwar in kauf genommen wurden, aber nicht erforderlich waren, diente wahrscheinlich dazu das Meaconing unter ähnlichen Verhältnissen und gleicher Flugzeugtechnik zu testen. Bei Smolensk durfte es aber keine Überlebenden geben. So sah der Tu-154 Aluminium-Rumpf nach dem Absturz dann auch wie gehäckselt aus, klares Zeichen für den Einsatz von Sprengstoff. Die Insassen welche dennoch überlebten wurden mit Waffen wie Flammenwerfern und Pistolen getötet.

Ein letzter Test der Killer-Elektronik

Wir erinnern auch in diesem Zusammenhang daran, dass am Morgen des 10. April eine russische Iljuschin-76, kurz vor dem Eintreffen der Präsidenten-Tupolew, diverse Manöver über dem Smolensker Flughafen durchführte und hierbei auch angeblich zweimal erfolgslos versuchte zu landen. Augenzeugen berichteten dass die Maschine bei diesen Versuchen, unweit der Stelle an welcher später eine Tragfläche der Tu-154M erstmals mit einem Baum zusammenprallte, sich in ähnliche Situation begab, erheblich von der Ideallinie zur Landebahn weggetragen wurde, dann aber im letzten Augenblick "elegant" wieder hochzog. Mit der Untersuchung der Blackboxen aus der IL-76 hat man sich nie beschäftigt, sondern offenbar nur mit der Kürzung der Auslesungen aus der russischen Voicebox der Tupolew, die jetzt nicht mehr mit den Daten aus dem polnischen Rekorder übereinstimmen. Die für eine genaue Analyse notwendigen Daten aus den Technik- Boxen, stehen derweil überhaupt nicht zur Verfügung.

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Montag, 14. Juni 2010
 

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