
KIEW - Während derzeit die inhaftierte ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko im "berüchtigten Höllengefängnis" (Bild Zeitung) Lukyanivska in Kiew auf nacktem Betonboden ihren Bandscheibenschaden auskuriert, bereitet die Partei der zu sieben Jahren Haft verurteilten ehemaligen Premierministerin ihre Kandidatur für den Friedensnobelpreis vor. Die Sprecherin der Gruppe welche für die Ausarbeitung des Antrages zur Vergabe zuständig war, Natalia Korolewska, begründete denn auch warum ausgerechnet Timoschenko eine solche hohe Auszeichnung verdient haben soll: "Julia Timoschenko ist ein Symbol der Demokratie in der Ukraine. Wir denken, dass das Nobel-Komitee und die Vertreter europäischer Staaten die schlimme Situation dieser Frau ändern können. Es ist auch überhaupt sehr wichtig der Welt zu zeigen welche Injustiz in unserem Lande herrscht und unter welchen Umständen auch eine zu Unrecht verurteilte hier schikaniert und maltratiert wird. Der Nobel Preis für Frau Timoschenko sollte denn auch mit Nachdruck daran erinnern welche aktive Rolle sie bei der Orangen- Revolution von 2004 in der Ukraine sowie beim Prozess der Demokratisierung des Staates spielte". Korolewska wies darauf hin, dass die Dokumente zur Timoschenko- Kandidatur bereits dem Nobel-Komitee übergeben worden seien. Die Ex- Regierungschefin der Ukraine war erst im Oktober verurteilt worden, zahlreiche weitere Verfahren gegen sie laufen angeblich noch, wozu ihr jetzt auch noch ein weiterer Haftbefehl vorgelesen worden sein soll. Ihr Name wird schon seit Jahren (zu Recht) auch mit staatlichem Missbrauch und Korruption in Zusammenhang gebracht, ihr Vermögen hat sogar schon offiziell die Milliardenhürde genommen, trotzdem aber ist der Friedensnobelpreis für sie auch gerade deshalb möglich.
Es ist nicht schwierig zu erklären warum auch für eine mutmaßliche oder gar verurteilte Kriminelle der Friedensnobelpreis nicht ausser Reichweite ist, denn dazu gibt es zahlreiche Beispiele in der Geschichte der Vergabe dieser Auszeichnung. Die Erreichbarkeit des Preises ist allerdings auf einen verhältnismäßig kleinen Personenkreis begrenzt: Dem Kryptoadel, also denjenigen Aristokraten welche in der Maske eines guten Menschen hauptsächlich die Aufgabe haben, den Rest der Welt an der Nase herumzuführen. Dies bedarf in Einzelfällen eines aussergewöhnlich schauspielerischen Talentes, oder auch nur eines guten Einfalles aus der Sparte Naturalprofit, worauf zuletzt z.B. ein gewisser Al Gore setzte und gewann. Barack Obama bekam den Friedensnobelpreis alleine dafür, dass er es als erster nicht kaukasischer Weißer geschafft hatte überzeugend und pompös ins Weiße Haus einzuziehen. Und er spielt seine Rolle weiterhin gut indem er ohne aufzufallen sich nicht in die Politik bzw. das Geschäft einmischt, sondern nur hin und wieder ausgewählte Zuhörer in Turnhallen zum Lachen bringt. Der Friedensnobelpreis ist also nicht anderes als der "Oscar" für die besten Schauspieler aus Politik und anderen Branchen des Volksbetruges. Da hat man auf der Liste der Träger schon eine ganze Reihe von sog. Menschenrechtlern, aber auch einem Koffi, Anan, John Hume, Józef Rotblat, Jitzchak Rabin, Schimon Peres, Jassir Arafat, Elie Wiesel, Alfonso García Robles, Henry Kissinger, Willy Brandt (Der Kniefall war hollywoodreif), Jane Addams, Hjalmar Branting (Alias Heiner Brandt), Woodrow Wilson oder einen Roosevelt, die allesamt nach dem Ergebnis unserer Hintergrund- Recherchen unter falscher Flagge fuhren.
Die übliche Bild-Qualität bei Betrug, Die Nase der "Timoschenko" aus dem Bett links stark vergößert, rechts eine original- Nase von Julia Timoschenko
Bei soviel Auszeichnungen für Weltverschwörer kann einem das Leid der armen Julia Timoschenko aber auch wirklich sehr weh tun. Exklusive Bilder und Beschreibungen der Bild-Zeitung beweisen denn auch unter welch dramatischen Umständen die Politikerin in Kiew überleben muss: "Diese Fotos aus dem ukrainischen Horror-Knast zeigen karge Zellen, nasse Mauern und Gitter an Decken und Fenstern. Timoschenko Anwalt Serhij Vlasenko der sie fast täglich besucht beschreibt ein schreckliches Bild der Lage im Lukyanivska-Knast, ihre Zelle als einen kalten, feuchten Raum (14 Grad Celsius) kaum mehr als 10 Quadratmeter groß. Ein Bett, ein winziges Fenster mit dicken Gitterstäben. Warmes Wasser gibt es nicht". Völlig andere Berichte direkt aus der Ukraine strafen allerdings die "Bild-Zeitung" und ihren angeblichen Informanten wieder einmal lügen: Ihre angebliche Zelle gleicht einem für ukrainische Verhältnisse 4- bis 5 Sterne Hotelzimmer. Plasma-Tv, Klimaanlage, keine Pritsche sondern ein modernes Bett und ein Badezimmer mit exklusiver Ausstattung. Natürlich muss Julia hier nicht einmal übernachten, wir haben sogar Zweifel daran, dass sie sich auch nur zum Probeliegen in die Zelle Nr. 260 der Lukyanivska-Hölle begeben haben wird, sondern wie man im Video an der Nase der Frau auf den Bildern erkennt, von einer hauptberuflichen Schauspielerin ersetzt wird. Wenn sie sich also wirklich schon zu Schade ist auch solch einen Spaß persönlich mitzumachen, hat sie den Friedensnobel- Schauspielpreis aber auch wirklich nicht verdient.
Das kleine Bild s/w oben links ist die Timoschenko- Zelle der Bild-Zeitung, der Rest eine Aufnahme aus der Ukraine
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Freiheit für Timoschenke
Geschrieben von: Stinnes () am 17-12-2011 20:05