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Über 1000 Frauen im Marienburger Massengrab

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Massengrab AleksandrowDas Nationale Institut der Erinnerung (IPN) in Danzig informiert aktuell, dass die sterblichen Überreste von über 2000 Menschen aus einem Massengrab, welches im Oktober 2008 im Zentrum der Stadt Malbork (früher Marienburg) entdeckt wurde, nun dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Fürsorge übergeben werden sollen, nachdem weder die Identität der Toten, noch die Umstände ihres Todes festgestellt werden konnten. Sachverständige des IPN wollen aber erkannte haben, dass es sich wahrscheinlich um Deutsche handele, welche im Jahre 1945 ums Leben gekommen sein sollen. Die neuesten Opfer-Zahlen, die von IPN Staatsanwalt Maciej offensichtlich erneut kräftig nach Unten korrigiert wurden, schmälern denn auch keinesfalls das Grauen was sich in dieser Stadt nach dem Kriege abgespielt haben muss, denn das IPN bestätigt, dass mit 1001 Frauen, 377 Kindern, 381 Männern und 361 Skeletten deren Geschlecht durch Exhumierungen mit Baggern nicht mehr bestimmt werden konnte, tatsächlich Zivilisten Opfer eines vermutlichen Genozides wurden.

Massengrab bereits planiert obwohl dort immer noch Knochen sind


"Es ist uns nicht gelungen das Alter dieser Menschen festzustellen. Ihre Überreste wurden mit Anteilnahme des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge untersucht" erklärte Staatsanwalt Maciej Schulz und fügte hinzu, dass diese Menschen aus dem Massengrab wohl Deutsche waren, die bei den Kämpfen um Marienburg zwischen der deutschen Wehrmacht und der roten Armee ums Leben kamen. Sie seien dann wohl im April 1945, also vor dem Funktionieren der polnischen Verwaltung in dieser Region, an der jetzigen Fundstelle vergraben worden. Nach Meinung von Schulz sei auch heute keine individuelle Identifizierung der Menschen mehr möglich gewesen, da man auch keinerlei persönliche Gegenstände in dem Grab fand. Alle Opfer seien nackt gewesen. Ausserdem haben zwischen ihnen auch Tiere gelegen. Die 109 Särge mit den sterblichen Überresten aus dem Massengrab sollen nun in den nächsten Wochen auf einem Soldatenfriedhof bei Stettin oder Danzig beigesetzt werden. An der Malborker Funstelle, die bereits planiert wurde, obwohl noch nicht alle menschlichen Überreste geborgen worden waren, will die Stadt eine Gedenktafel aufstellen die aber keinen Hinweis auf die vermutlichen Täter enthalten soll.

Express- Exhumierung mit Baggern

Das Marienburger Massengrab wurde im Herbst letzten Jahres entdeckt. Zuerst waren es an einer Stelle nur 67 Skelette, Frauen und Kinder, deren Schädel überwiegend Kopfschüsse aus aufgesetzten Kurzwaffen aufwiesen. Der Bürgermeister von Malbork liess die Gebeine in nur wenigen Stunden ausgraben und auf einem deutschen Friedhof in einem Ortsteil der Stadt ohne kirchliche Zeremonie in einem neuen Massengrab verscharren. Schon kurz darauf legte starker Regen an der Fundstelle im Zentrum weitere Skelette frei. Bürger von Malbork, welche schon die seltsame Exhumierung der 67 Opfer mit einem Bagger beobachtet hatten und die Staatsanwaltschaft einschalteten, wandten sich nun mit einem Hilferuf an überregionale Medien. Bevor die Presse an Ort und Stelle erschien, hatte der zuständige Staatsanwalt von Malbork allerdings den Fall bereits geschlossen, da er keinen Hinweis darauf entdeckt haben wollte, dass diese Menschen Opfer eines Verbrechens geworden waren.

Meinungen bewusst in falsche Richtung geleitet

Im Laufe der folgenden Monate wurden dann weitere, über 2000 mysteriöse Tote in dem Massengrab im ehemaligen Marienburg gefunden. Das IPN in Danzig schaltete sich ein und übernahm den Fall von den örtlichen Behörden. Ein Investor, der eigentlich beabsichtigt hatte an der Stelle wo man dann das Grauen fand ein 4- Sterne Hotel zu bauen, sprang von dem Vorhaben zugunsten einer anderen Örtlichkeit ab. Plötzlich tauchten dann auch nach plötzlich Zeugen auf die vorher 60 Jahre nichts gesagt hatten und dann aber gegenüber dem IPN und Journalisten erklärten, dass es die Russen, der Typhus und der Hunger waren, die diese armen Menschen auf dem Gewissen haben. Polnische Opfer seien auch darunter, die ihr Leben verloren hatten, nachdem sie sich schützend zwischen den Mördern und den Deutschen gestellt hatten. Diese Thesen wurden von polnischstämmigen Journalisten die in Deutschland für die Zeitungen "Die Welt" und "Superexpress" arbeiten mit haarsträubenden Geschichten und Headlines unterstützt. Konkrete Beweise oder gar Augenzeugenberichte zur Anlage des Massengrabes konnte die Russentheorie allerdings bis heute nicht stützen.

Banditen, Bauern, Sicherheitsbeamte und Heimatarmee im Blutrausch

Mehr weisen unzählige Indizien darauf hin, dass damals, wenige Monate nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, die gesamte deutsche noch verbliebene bzw. zurückgekehrte Bevölkerung Marienburgs und auch Flüchtlinge aus Ostpreussen ermordet wurden. Einige dieser Indizien geben auch klare Hinweise auf die etwaigen Täter. Wie z.B. die Aussage eines Mannes der damals als Fünfzehnjähriger, kurz nach dem Krieg nach Marienburg kam und mit ansehen musste wie die polnische Miliz hunderte von Frauen und Kinder "wie Vieh" durch die Stadt trieb (
Die Toten von Marienburg). Es ist bewiesen dass dieses Grab jahrzehntelang schon den Behörden bekannt war und auch noch nach dem Ende des Kommunismuses verschwiegen wurde. Zum vermutlichen Todeszeitpunkt dieser Menschen befand sich ein berüchtigstes Todeskommando der polnischen Heimatarmee (AK) in der Stadt um hier ein Waffenlager anzulegen, das neben Zivilisten, Banditen und den Sicherheitskräften der UB sich auch bekanntlich am Eigentum, der Gesundheit und dem Leben von deutschen Zivilisten vergriffen und diese sogar teils auf grausamste Art und Weise zu Tode folterten.

Morde nach System - Massengrab jahrzehntelang verschleiert


Nach dem Fund dieser gigantischen, mysteriösen Grabstätte haben sowohl der Bürgermeister als auch die Behörden alles getan um die Hintergründe dieses Massengrabes zu verschleiern. Hierbei hat sich auch kurioserweise der "Deutsche Volksbund Kriegsgräberfürsorge" aus Kassel auf die Seite der Verschleierer geschlagen. Die Recherchen von "Polskaweb", einiger junger Malborker, des Heimatkreises Marienburg und weiterer ehrlicher Menschen welche wir zu ihrem Schutze hier nicht nennen dürfen, zeigen denn auch klar auf, dass die Täter welche das Massengrab mit ihren unschuldigen Opfern füllten, noch heute mit Vehemenz gedeckt werden. In der Ausführung solcher Taten nach dem zweiten Weltkrieg in den ehemals deutschen Ostgebieten und deren Verschleierungen steckte auch System, denn inzwischen wurden weitere große, zivile Massengräber in Pommern und anderswo entdeckt, wie zuletzt in Slupsk (früher Stolp), wo man ebenfalls die Toten alle nackt verscharrte und wieder schnell mit Baggern exhumierte.

Behörden und deutsche Kriegsgräberfürsorge im Zwielicht

Zu den Ausführungen des IPN, des Volksbundes, dem Bürgermeister der Stadt Malbork, den Behörden von Malbork und einigen Medien sei zu sagen, dass niemand der Genannten sich im Falle der mindestens 1001 Frauen und 377 Kindern die in dieser Stadt angeblich durch Hunger, Typhus, oder deutsch-russischen Feuerwechsel ihr Leben lassen mussten, irgendeinen Gedanken gemacht hat. Dies kann in der Schlussfolgerung nur bedeuten, dass man ganz genau weiss wer die Täter waren und sich aus politischen Gründen zum Verschleiern entschlossen hat. Das gleiche Verhalten legen die Russen derzeit wieder einmal zu dem "Katyn Massaker" an den Tag, bei dem ebenso tausende Menschen, Polen, mit Genickschüssen hingerichtet wurden. Sie wollen es nicht gewesen sein, die Deutschen waren es. Den Deutschen in Marienburg hat man in die Stirn geschossen, anders als in Katyn waren es hier aber Frauen und Kinder, welche Opfer eines Massenmordes wurden.

1,4 Millionen deutsche Zivilisten in mysteriösen Gräbern ?


Keine Frage, dass die Massengräber mit deutschen Zivilisten in Polen ein geheimes, geschichtliches Tabu zu sein scheinen. Selbst ein gewaltiger Medienrummel in Polen, aber auch in Deutschland hat keinen der verantwortlichen in Warschau und Berlin für die Aufklärung der Mysterien sorgen lassen. Absolutes Schweigen und nur vereinzelte Kommentare von Parlamentariern mit einem Wunsch nach einer würdigen Bestattung der Opfer gingen durch die Presse. Dieses Tabu aber scheint von gewaltiger Dimension zu sein, denn immer noch werden 1,4 Millionen deutscher Zivilisten im heutigen Polen als spurlos verschwunden und jeden Monat wird der Fund eines neuen zivilen Massengrabes im ehemaligen deutschen Pommern, Schlesien oder Ostpreussen gemeldet. Das IPN hat angeordnet, dass jeder Fund von menschlichen Überresten nur der Polizei und dem IPN selbst anzuzeigen sei, damit die Presse "keine Spuren vernichten" können und die öffentliche Meinung irreführe. So kann man davon ausgehen, dass neue Massengräber nur allenfalls dann gemeldet werden, wenn zufällig bei einer Entdeckung eventuell ein Journalist in der Nähe ist, oder ein beherzter Bürger sich dem IPN widersetzt um eine Verschleierung zu verhindern. Beispiel:
Deutsches Massengrab unter Stettiner Schulhof

Keine Kriegsopfer im Massengrab Marienburg

Die Rolle der deutschen Regierung, welche emotionslos die Vorgänge um die Exhumierungen der über 2000 Menschen (unsere Berechnung über 2800 Schädel) im Fernsehen mitansah, ist derweil sehr dubios. Ebenso die des deutschen Volksbundes Kriegsgräberfürsorge, welche bereits mit Spendensammlungen für die Toten von Marienburg umfangreich begann, ohne überhaupt wissen zu können, dass diese Menschen denn auch wirklich Deutsche waren. Der Volksbund ist auch die einzige Organisation, die neben den Malborker Behörden und dem IPN immer noch behauptet, dass die Toten damals in einem Bombentrichter beerdigt wurden, obwohl über dieser Stadt während des Krieges nicht eine einzige Bombe ausgeklinkt wurde. Die Opfer des Krieges in Marienburg, über 200 Zwangsarbeiter die bei einem Bombenangriff der Amerikaner 7 Kilometer ausserhalb der Stadt (Focke-Wulf-Flugzeugwerke) starben und dort beerdigt wurden und fast 300 Zivilisten und Soldaten die nach dem Durchzug der roten Armee in Marienburg ihr Leben liessen und durch einen deutschen Priester einer Ruhestätte zugeführt wurden, beweisen dass das riesige Massengrab im Zentrum der Stadt nicht mit dem eigentlichen Krieg wohl nichts zu tun hatte.

Millionenspenden für Verschleierungen

Die deutsche Kriegsgräberfürsorge scheint an die Politik gebunden zu sein, hierbei ist aber nicht mehr auszuschliessen, dass dort einige Herrschaften ihr eigenes "Ding" drehen, dazu gibt es Anhaltspunkte, auch in Form von Zeugenaussagen. So kann man nicht generell behaupten dass diese Organisation sich kaum für das Leid und Schicksal deutscher Kriegsopfer interessiert. Wofür man sich aber brennend interessiert, dass sind die Millionenspenden durch die Nachfahren ermorderter deutscher Zivilisten, welche wie jetzt in Marienburg mit Baggern noch einmal getötet und entwürdigt wurden. Und der Volksbund schaute hierbei nachweislich zu und spricht von "fachmännischen Exhumierungen" durch städtische Arbeitskräfte, die ihre Sache ganz hervorragend machen würden. Man kann den Deutschen nur raten die Arbeit, und vor allen Dingen die Ausgaben dieser Organisation in Polen mal genau unter die Lupe zu nehmen, denn zumindest hier etwas nicht, abgesehen von der sehr fragwürdigen Spendenaktion zum Marienburger Massengrab. Ebenso ist das Gesamtverhalten der deutschen Bundesregierung zu den zivilen Massengräbern in Polen äusserst mysteriös und moralisch kaum zu vertreten. Aber wie hatte doch der Guru der deutsch-polnischen Versöhnung einmal gesagt:" Den Wert eines Volkes kann man an dessen Trauer um die eigenen Opfer messen".


Nur einige Beispiele die den offiziellen Versionen widersprechen:


Als Grab für die Marienburger Zivilisten hat man keinen Bombentrichter genutzt. Die Menschen wurden in Kellern unter dem ehemaligen polnischen Haus (Polski Dom) verscharrt, wo auch zumindest ein großer Teil der Opfer wahrscheinlich hingerichtet wurde.

Zwischen den geborgen Opfern lagen nicht nur diverse Gegenstände und die Knochen ihrer Haustiere welche ihnen bis zum Tode gefolgt waren, sondern auch Geschosse, wen auch meist deformiert.

Die Zahl der Toten und vor allen Dingen die Anzahl jener Schädel welche Schusslöcher aufwiesen wurden wiederholt erheblich nach Unten korrigiert, was aus der Logik heraus bedeutet, dass man die Summe der klar ersichtliche Hinrichtungen auf ein Minimum reduzierte.

Der Bürgermeister von Malbork, Andrzej Rychlowski, hat in einem Interview mit der Tageszeitung "Dziennik Baltycki" kurz nach der Entdeckung des Massengrabes selbst zugegeben, dass dieses etwa im Oktober 1945 angelegt worden sei.

Eine in den 70er Jahren quer durch das Massengrab gelegte Wasserleitung beweist, dass auch die städtischen Behörden ganz genau wussten, welches Grauen sich hier an der ul. Solna jahrzehntelang verbarg.

Entgegen jeglicher internationaler Vorgehensweise bei Exhumierungen von Menschen, wurden die über 2000 Deutschen, größtenteils mit Baggern und Radladern geborgen, Schädel zertrümmert und Skelette auseinandergerissen, was deren Identifizierung und gerichtsmedizinische Untersuchung so gut wie unmöglich gemacht hat. Es gibt keine Knochen mehr die irgendeinem Schädel zugeordnet werden können. Auch dies ein selten deutlicher Hinweis von Verschleierung und Täterschutz. Abgesehen hiervon auch ein sehr menschenverächtendes Verhalten der Verantwortlichen.

Es wurde keine objektiven internationalen Beobachter zu den Exhumierungen und gerichtmedizinischen Untersuchungen eingeladen.

Die ganze traurige Geschichte ist voller Lügen und Ungereimheiten. Sie finden weitere Beispiele und Klagen hierzu in unserem
Magazin auf der Webseite des Heimatkreises Marienburg, sowie in der Gazeta Wyborcza


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Unfaßbar!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV () am 02-06-2009 16:22

Unfaßbar!

Geschrieben von: Kaiser Karl IV am 02-06-2009 16:22

Daß alle solchen Nachrichten wie von Ihnen dankens= 
werterweise veröffentlicht werden von deutscher Seite ignoriert werden ist ein unfaßbarer Skandal! 
 
 
Warum schafft es eigentlich die Landsmannschaft 
Westpreußen nicht, dies wenigstens im BdV-Organ 
"DOD" unterzubringen, wie jämmerlich ist es um die 
Führung der Vereinigten Landsmannschaften des Bundes der Vertriebenen bestellt, wenn auch diese 
nichts veröffentlichen?  
 
Wie erbärmlich das Kriechen der Vorstände, vor allem der Frau Steinbach, vor "ihrer" CDU-Vorsitzenden Merkel?Sollte Frau Steinbach nicht die Interessen der Vertriebenen anstelle denen der CDU vertreten? 
 
Frau Steinbach, schämen Sie sich!

 

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Genozid an Frauen und Kindern

Geschrieben von: Dr. Wiese () am 29-05-2009 09:51

Genozid an Frauen und Kindern

Geschrieben von: Dr. Wiese am 29-05-2009 09:51

Einfach nur schrecklich, wie deutsche und polnische Behörden mit den Überresten dieser armen Menschen umgehen. Keine Achtung, kein öffentliches Mitleid. Wo führen uns diese Menschen und deren vorgesetzte Politiker nur hin? Da alles stinkt aber ganz gewaltig....

 

» Antworte auf diesen Kommentar...

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Freitag, 29. Mai 2009
 

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