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Was unterscheidet Marienburg von Katyn ?

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Massenmorde von Katyn und MarienburgDas kleine russische Dorf Katyn wird in diesen Tagen von vielen Familienangehörigen der Opfer eines hier im Jahre 1940 stattgefundenen Völkermordes an Polen besucht, denn der 13. April gilt für sie als offizieller Trauertag des Massakers von Katyn. Unter den Trauergästen in diesem Jahr befand sich auch der polnische Parlamentspräsident Bronislaw Komorowski, der bei seiner Trauerrede nicht unerwähnt liess, dass dieses gigantische Verbrechen nicht nur ungesühnt sei, sondern auch immer noch von Moskau geleugnet werde. Im Frühjahr 1940 hatten Einheiten des sowjetischen Innenministeriums NKWD in einem Wald nahe dieses Dorfes mehrere tausend polnische Offiziere und Zivilisten ermordet. Er kündigte in diesem Zusammenhang nun Massenklagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg an. Keine Klagen und Trauerreden gibt und gab es dagegen zu einem anderem, gigantischen Massengrab mit mehr als 2400 ermordeten Menschen im Zentrum der polnischen Stadt Malbork, da an dieser Stelle keinerlei Indizien auf einen Genozid der Sowjets hinweisen. Hier waren unbestritten hauptsächlich Frauen und Kinder, die gesamte Bevölkerung des ehemaligen deutschen Marienburgs, in den Katakomben der Altstadt nackt und tot durch Täter anderer Nationalität verscharrt worden.

Die Massengräber von Katyn und Malbork unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum. Hier wurden Menschen versteckt, die Verbrechen zum Opfer gefallen waren. Während das Katyn Massaker durch die Sowjets auf die Deutschen geschoben wurde, hiess es im Falle Marienburg erst einmal: "Die Russen haben alle erschossen". Beiden Behauptungen scheint derweil aber der Boden entzogen, denn in Katyn hatte bereits im Jahre 1943 eine internationale Untersuchungskommission von zwölf namhaften Gerichtsmedizinern festgestellt, dass die Deutschen aufgrund der festgestellten Todeszeiten der Mordopfer, nicht die Täter gewesen sein konnten. In Malbork dagegen waren es die Behörden selbst die durch ihr unmißverständliches Verhalten nach dem Fund des Massengrabes darauf hingewiesen, dass hier als Täter nur Polen in Frage kommen. Sie hatten das Massengrab nachweislich jahrzehntelang verschwiegen und wollten diese Tradition sogar noch nach den ersten Funden von sichtbar nackt hingerichteten Frauen und Kindern bedenkenlos fortführen.

Eine internationale Untersuchungs- bzw. Exhumierungskommission haben die Behörden der Stadt Malbork von vorneherein nicht zugelassen und stattdessen die Aufgaben von Spezialisten wie z.B. in Katyn zugange waren, unausgebildeten Hilfsarbeitern der Stadt übertragen. Schlosshistoriker Bernard Jesionowski sowie der Vorsitzende der deutschen Minderheit von Malbork Jerzy Fryc, der kaum deutsch spricht, übernahmen fortan die Funktionen des Oberbürgermeister Andrzej Rychlowski als seine Sprachrohre vor der Weltpresse. Rychlowski gab unterdessen in einem Interview mit einer regionalen Tageszeitung selbst zu, nachdem er nach der nur 4-stündigen Exhumierung von 67 Skeletten aus der ersten Fundstelle des Massengrabes mit einem Bagger die menschlichen Überreste ebenso würdelos auf einen deutschen Friedhof brachte und nicht einmal einen Priester informierte, dass das Massengrab wohl gegen Ende des Jahres 1945 gefüllt wurde. Später, wahrscheinlich nach erheblichem politischem Druck, änderte er seine Aussage und sprach fortan von toten deutschen Zivilisten, die wohl bei den Kämpfen um die Marienburg zwischen der deutschen Wehrmacht und den Sowjets ihr Leben lassen mussten.



Einen weiteren, sehr deutlichen Verdacht dass die Täter in Marienburg nur Polen gewesen sein können, schaffte auch die örtliche Staatsanwaltschaft, denn obwohl sie durch besorgte Bewohner von der heimlichen Aktion des Bürgermeisters unterrichtet wurde und hierbei erfahren hatte, dass unter den "entsorgten" menschlichen Überresten auch Kinderschädel mit Einschusslöchern waren, stellte sie schon nach wenigen Tagen die Ermittlungen ein, Zitat: "Es ergaben sich keine Hinweise auf ein Verbrechen". Aufgrund der Aussagen von Bernard Jesionowski und Jerzy Fryc nach dem Fund von immer mehr Skeletten in dem Massengrab, berichtet nun die Weltpresse von 1800 Toten in einem Bombentrichter, obwohl jeder in der Stadt weiss, dass niemals in der Geschichte Bomben auf Marienburg abgeworfen worden waren. Es beginnt ein offensichtlich gezieltes Verwirrspiel, an dem nicht nur die Behörden in Malbork, sondern auch solche in Danzig und anderen Städten beteiligt sind. Zweifelhafte Zeugenaussagen, die vor allen Dingen die Russen belasten oder die Typhusmasche ins Spiel bringen, werden durch Journalisten in Polen, oder deutschen Journalisten mit polnischen Wurzeln weltweit in Umlauf gebracht. Wie zwei dieser auch noch sehr wenig intelligent generierten Aussagen zustande kamen und wer diese Zeugen in Wirklichkeit sind, wird "Polskaweb" zum Schutze der Quellen erst einmal zurückhalten.

In Katyn waren es Bürger des Dorfes, die damals einzig auf das Massengrab in ihrer Nähe hinwiesen, so auch in Malbork, wo es ebensolche waren, welche erst einmal den hier unzweifelhaft stattgefundenen Völkermord an der ehemaligen deutschen Bevölkerung und dessen fortschreitender Verschleierung nicht so einfach hinnahmen und die Welt um Hilfe gegen den Akt der örtlichen Verschleierung anriefen. Sie hatten sich vor allen Dingen für eine würdige- und Sachverständige Exhumierung der Opfer im Massengrab von Malbork verzweifelt stark gemacht und mussten bis zuletzt mit ansehen wie die Skelette der Frauen, Kinder und Männer von Baggern oder Radladern zur Beweisvernichtung zerrissen wurden. Sie fotografierten diese würdelosen und unmenschlichen Akte der Malborker Behörden allerdings "en Detail" für die Nachwelt. In Katyn dagegen dauerte die Exhumierung der ermordeten Polen Jahre. Sämtliche Skelette wurden untersucht und fein säuberlich geordnet umgebettet. Es ist nicht vorstellbar dass Polen eine derartige "Exhumierung" wie in Malbork nach dem Ende des Sowjetreiches ohne ernsthafte Maßnahmen gegen Russland zugelassen hätte.

Es gibt offensichtlich große Unterschiede in der Bewertung der Umstände im Zusammenhang mit den Völkermorden in den Zeiten vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. Alle damals kriegstreibenden Parteien, wozu nicht nur die hauptsächlich Deutschen und Russen, sondern auch die Briten, Polen und einige andere Staaten gehörten, hatten natürlich auch in Folge ihrer Handlungen, auch Verbrechen am eigenen zivilen Volke zu erleiden. Während die Briten und Amerikaner sich in erster Linie damit beschäftigten Zivilisten, meist Frauen und Kinder, durch die Bombardierungen ihre Städte wie Dresden, Hamburg, Köln, Nagasaki und Hirsohima zu ermorden und Kriegsgefangenen beim dahinvegetieren zuzuschauen, töteten Russen, Tschechen und Polen Zivilisten oft in Zusammenhang mit Folterungen, Vergewaltigung, Raub, unmenschlicher Zwangsarbeit oder auch durch "Förderung von tödlichen Krankheiten" und dem "verhungern lassen". Die Nazis hatten den Mord an Zivilisten, meist Juden, sogar fabrikmäßig organisiert und ausgeführt.

Dennoch verstehen sich die Deutschen heute viel besser mit den Juden als mit den Polen, Russen, Tschechen oder Briten. Das hängt damit zusammen dass die deutsche Schuld am Holocaust nicht nur allen Deutschen klar und verständlich ist, sondern dies auch von 99% der deutschen Bevölkerung gefühlsmäßig offen und ehrlich gezeigt wird. Täter anderer Staaten dieser Welt, welche den Nazis bei ihrem schmutzigen Werk direkt oder indirekt geholfen hatten, baden sich in Fragen des Holocaustes derweil in Unschuld. Gleiches tun auch die Mörder der Millionen Frauen und Kinder des letzten Jahrhunderts, sie verweisen erst einmal auf ihre Theorie einer deutschen Universalschuld, wonach jeder Mord, Raub, jede Vergewaltigung und andere Folterungen den Deutschen selbst anzulasten ist, obwohl sie in solchen Fällen nur Opfer waren. Wer in unserem heutigen Europa und der Europäischen Union nach der Osterweiterung Machenschaften wie diese in Malbork fördert, das Leid von unschuldigen Frauen und Kindern mit Füßen tritt, oder gar der Verschleierung, Beweisfälschung oder dem Schutze der Täter dienlich ist, sollte sich vor Augen halten ob er überhaupt viel besser ist, als die Täter es damals waren.

In diesem Zusammenhang möchten wir noch daran erinnern, dass es im Falle des Massakers von Katyn das Internationale Rote Kreuz war, welches sich damals im Interesse Moskaus geweigert hatte an der Sachverständigenaktion nach der Entdeckung des Massengrabes teilzunehmen. Im Falle Marienburgs ist es der "Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge" der die damalige unverständliche Entscheidung des IRK noch toppt, indem er zwar am Massengrab rumsteht und so tut, ansonsten aber nur durch falsche Behauptungen und unsachliche aber gezielte Spekulationen die mutmaßlichen Täter spektakulär deckt. Der Volksbund steht der deutschen CDU Partei nahe, welche erst kürzlich die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen "BdV" Erika Steinbach opferte, weil die polnische Regierung sie hierzu anregte. Nun stellt sich natürlich für den Beobachter auch nicht mehr die Frage warum die deutsche Regierung sich bis heute nicht ein einziges Mal zu den würdelosen Exhumierungen und Verschleierungen in Malbork geäussert hat. Jede Menge Parlamentarier der CDU haben dies aber erst einmal für Frau Merkel übernommen, indem sie sich ausschliesslich für eine schnelle und würdevolle Bestattung der toten Marienburger aussprachen. Niemand kritisierte die Vorgänge in Polen, niemand sprach den Angehörigen ein Mitgefühl aus. Soll das das Europa des Mitgefühls, der Gemeinsamkeiten, der Versöhnung und der Zukunft sein.

Bis zur Wende 1989 waren die sowjetische und polnischen Bestreben die eigene Verbrechen (z.B. Katyn und Jedwabne) den Nationalsozialisten anzulasten meist erfolgreich. Dies wurde zudem von linksgerichteten Politikern und Medien auch in Deutschland unterstützt. Wie es in der Sowjetunion damals war und in Polen heute üblich ist, wird jede Diskussion in Deutschland über polnische Verbrechen im letzten Jahrhundert als Neonazismus und Revisionismus hingestellt. Von absolut gleichlautenden Unterstellungen zehren heute gleichwohl deutsche und polnische Politiker und Medien, welche an der Wahrheit nicht interessiert sind und sich hierdurch auch lästige Konkurrenzvom Halse schaffen wollen. Im Geschichtsunterricht der DDR und der Volksrepublik Polen wurde das Massaker von Katyn der Wehrmacht angelastet, ähnliches wird man den Bürgern dieser Staaten auch im Bezug auf den millionenfachen Mord an deutschen Zivilisten erzählt haben. Der deutsche Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse von den Soziademokraten wird diese Theorie wahrscheinlich heute noch vertreten, denn erst kürzlich hatte der gelernte DDR Bürger den Unrechtsstaat noch klammheimlich als Wohlfahrtsorganisation verkaufen wollen. Er war es auch welcher den Anwalt Polens bei der "Beseitigung" von Erika Steinbach verkörperte.

Hinweis:

"Polskaweb" schlägt den 28. Oktober als Erinnerungstag für unschuldige Frauen und Kinder vor, welche nun immer öfter in irgendwelchen Massengräbern im heutigen Polen entdeckt werden. Am 28. Oktober des vergangenen Jahres verhinderten junge, polnische Bewohner von Malbork die Verschleierung eines dieser Gräber. Der Bürgermeister drohte ihnen mit der Staatsanwaltschaft, doch sie gaben es nicht auf für die Würde unbekannter Ermordeter zu kämpfen. "Polskaweb" wird sich in diesem Zusammenhang auch dafür einsetzen, dass am kommenden Erinnerungstag in Malbork eine Messe für die Opfer zelebriert wird. Desgleichen unterstützt Polskaweb den "Heimatkreis Marienburg" in dessen Bestreben für eine Beerdigung der ehemaligen deutschen Bewohner Marienburgs in ihrer Heimatstadt, obwohl Bürgermeister Rychlowski alles daran setzt dies zu verhindern. Für das Projekt der Erinnerung an die Opfer wird man auch versuchen die jungen Malborker im Zeichen eines neuen Europas un der deutsch-polnischen Versöhnung zu gewinnen.

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Was unterscheidet Marienburg von Katyn?

Geschrieben von: Bodo Rückert () am 03-05-2009 16:39

Was unterscheidet Marienburg von Katyn?

Geschrieben von: Bodo Rückert am 03-05-2009 16:39

Der Vorschlag von Polskaweb, für die jetzt in Marienburg geborgenen Opfer in Marienburg einen Erinnerungstag einzurichten, wird vom Heimatkreis Marienburg grundsätzlich begrüßt! 
Als Termin wird erstmals der 15.11.09 vorgeschlagen. An diesem Volkstrauertag wird in der Bundesrepublik Deutschland allen Opfern der Kriege und Gewalt feierlich gedacht. 
In einer gemeinsam begangenen Feierstunde in Marienburg könnten darüber hinaus die Toten beider Völker einbezogen werden! 
Bodo Rückert

 

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A. Wenzel - Massenmorde verfolgen

Geschrieben von: Igor Wolf () am 17-04-2009 08:31

A. Wenzel - Massenmorde verfolgen

Geschrieben von: Igor Wolf am 17-04-2009 08:31

Ich bin bereit, sofort mitzumachen. Die Mörder sind ja bekannt, deren Auftraggeber auch. Polskaweb zensiert zwar solche Namen wie: Gomulka, Bierut, Grazynski, Zawadzki u.a., das macht aber nichts. Die geschichtlichen Fakten liegen doch auf dem Tisch. 
Also, ich bin bereit, bei der Suche eines Anwalts mitzumachen, um Anklage in Den Haag zu stellen.

 

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Morde an Zivilisten verfolgen

Geschrieben von: A. Wenzel () am 17-04-2009 06:19

Morde an Zivilisten verfolgen

Geschrieben von: A. Wenzel am 17-04-2009 06:19

Wer unschuldige Frauen und Kinder in Massen ermordet hat darf nicht und von niemandem gedeckt werden. "Menschen" die so etwas machen sind nicht besser als die Täter. Auch im Falle Marienburg spielt es überhaupt keine Rolle wann diese Mordtaten stattfanden, ob vor, während oder nach dem zweiten Weltkrieg. 
 
Wenn die polnische und sogar die deutsche Regierung hierzu schweigen und sich das Drama um die Verschleierungen am TV anschauen, dann decken sie bewusst die Täter und treten die Opfer mit den Füßen.  
 
Ich hoffe dass jemand den Mut hat vor ein internationales Gericht zu gehen, um diese schreckliche Geschichte in saubere Hände zu legen. Niemand darf diese ermordeten Zivilisten vergessen.

 

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Was unterscheidet Marienburg von Katyn?

Geschrieben von: Bodo Rückert () am 16-04-2009 21:55

Was unterscheidet Marienburg von Katyn?

Geschrieben von: Bodo Rückert am 16-04-2009 21:55

Ihre unermüdlichen sehr kritischen Mitteilungen über das Massengrab in Marienburg, mit dem Ziel die Wahrheit über die geborgenen Opfer zu erfahren, verdienen einfach Anerkennung! 
Aus Ihrer teilweise sehr mutigen Berichterstattung ist zu entnehmen, dass auch Sie eine würdevolle Bestattung der Opfer in Malbork unterstützen. 
Auch hierfür gilt Ihnen der Dank des Heimatkreises Marienburg! 
Eines ist mir allerdings schon heute sicher: Eine Aufklärung über das Massengrab sowie eine würdevolle Bestattung der Opfer in Malbork wird es trotz Ihres vorbildlichen Engagement nicht geben! 
Dazu trägt in erster Linie das ängstliche Verhalten der hierfür verantwortlichen bundesdeutschen Spitzenpolitiker bei. 
Auch hier stimme ich Ihrer Kritik ohne Einschränkung zu! 
Bodo Rückert, Heimatkreisvertreter Marienburg

 

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Besondere Einflussnahmen

Geschrieben von: Dr. Ewald Wegner () am 13-04-2009 22:49

Besondere Einflussnahmen

Geschrieben von: Dr. Ewald Wegner am 13-04-2009 22:49

2003 wurde zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen das Abkommen über die Kriegsgräber unterzeichnet. Dieses im Bundesgesetzblatt in deutscher und polnischer Sprache nachzulesende Abkommen ist zur Bewertung der Vorgänge in Marienburg sehr interessant (http// frei.bundesgesetzblatt.de) BGBl II 34 vom 28. Oktober 2004. 
 
Im Abkommen werden alle Fragen, wie die Feststellung, die Dokumentierung und die Exhumierung von Kriegstoten ebenso geregelt, wie die Errichtung und Unterhaltung der Ruhestätten in den beiden Ländern. 
 
Die Toten von Marienburg gelten nach Artikel 2 des Abkommens als deutsche Kriegstote, die als „sonstige Personen deutscher Staatsangehörigkeit“ zwischen 1939 – 1945 oder in den Jahren 1945 – 1949 im Hoheitsgebiet der Republik Polen infolge der Gewaltherrschaft ums Leben gekommen sind.  
 
Der „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ ist von der Bundesregierung, wie in allen anderen Ländern, mit der Wahrnehmung der sich aus dem Abkommen ergebenden Aufgaben betraut. Die polnische Regierung hat hierfür den „Rat zur Bewahrung des Gedenkens an Kampf und Martyrium“ vertraglich benannt. Der Volksbund erfüllt daher eine offizielle fachliche Funktion. 
Dessen Äußerungen über zivile Tote der Kriegskämpfe 1945, die in Bombentrichtern beerdigt wurden und die Anstrengungen die Opfer namenlosen Leides zukünftig in einem Soldatenfriedhof bei Danzig zu verbergen, lässt massive staatliche Einflussnahmen vermuten. Dafür spricht auch, daß die bisherigen „Exhumierungen“ und Vorgänge nach Geist und Inhalt kaum mit dem völkerrechtlichen Bestimmungen des Kriegsgräberabkommens in Einklang zu bringen sind oder irgendwie erklärt werden können. Aber dies interessiert anscheinend niemanden. 
 
Nach Artikel 10 des Kriegsgräberabkommens wäre es zumindest denkbar, daß die sterblichen Überreste der Opfer von Marienburg zur Wahrung einer würdevollen Bestattung und Errichtung einer Gedenkstätte in das Bundesgebiet verbracht werden, wenn dies die Bundesregierung denn wollte.

 

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Wir müssen jetzt reagieren!

Geschrieben von: Steffen Bergmann () am 12-04-2009 14:07

Wir müssen jetzt reagieren!

Geschrieben von: Steffen Bergmann am 12-04-2009 14:07

Alle EHRBAREN Bürger sollten für die Aufklärung dieses Verbrechens spenden.  
Hallo Polskaweb! 
schafft das Spendenkonnto und die EHRBAREN Bürger werden es füllen. Wir brauchen Dank des Internet keinen Politiker mehr um unsere Interessen zu vertreten. Diese Pappnasen denken nur sowieso nur an IHR Wohl. Hier geht es um Vergangenheit die ENDLICH aufgearbeitet werden muß, sonst müssen wir diese wiederholen. Und das wird sich wohl kein normaler Mensch wünschen. 
Jetzt macht Nägel mit Köpfe und mit den nötigen Mitteln wird die Wahrheit ans Licht gebracht.

 

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Deutsche Presse ist nicht unabhängig

Geschrieben von: Thorsten Mehldorn () am 12-04-2009 13:16

Deutsche Presse ist nicht unabhängig

Geschrieben von: Thorsten Mehldorn am 12-04-2009 13:16

Der größte Unterschied zwischen Katyn und Marienburg ist allerdings dass Polen wie eine Mauer hinter den eigenen Opfern steht, was auch die einheimischen Medien, nicht nur im Falle von Katyn, voll unterstützen.  
 
In Deutschland scheinen die unschuldigen deutschen Frauen und Kinder in irgendwelchen Massengräbern Osteuropas für Berlin nur Ballast zu sein und für die deutschen Medien sind sie es nicht einmal wert intelligente und humane Recherche oder Aussagen über die Umstände zu verfassen.  
 
Manche Journalisten, den Politikern offensichtlich engstens verbunden, sollten sich wirklich etwas schämen und sich fragen ob sie nicht besser beim Verfassungsschutz denn bei den Medien aufgehoben wären.

 

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Sonntag, 12. April 2009
 

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