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Kirche: Polnisches Volk zur Kasse !

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Die Gier des Klerus

WARSCHAU
- Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die polnische Kirche nun, nach zahlreichen Mißbrauchsskandalen und anderen klerischen Verfehlungen, auch noch die Hand in Richtung des Volkes aufzuhalten. Noch ist es nur ein Vorschlag, doch die Umsetzung der Einführung von Kirchensteuern auch auf "Gottes Spielwiese" (Norman Davies), sicher nur noch eine Frage von absehbarer Zeit. Und es ist die katholische Kirche welche, auch stellvertretend für andere religiöse Einrichtungen und Vereinigungen, vorerst von einem Prozent des Einkommens aller berufstätigen Polen spricht, das im Rahmen von Moral und der hierfür zu erbringenden Dienstleistung niemanden weh tun könne. Doch ein Prozent von dem was mindestens 25 Millionen Werktätige verdienen sind natürlich auch Milliarden und die kann der Klerus für den Erwerb  von noch mehr Grundbesitz und Unternehmen dringend gebrauchen. Einer der führenden Agitatoren zur Einführung der Kirchensteuer in Polen ist der emeritierte Weihbischof von Sosnowiec Tadeusz Pieronek. Er behauptet, dass der Vorschlag zur Herstellung eines staatlichen Klingelbeutels im Lande durchaus nicht neu sei, sondern schon mehrmals besprochen wurde und bisher auch keine besonderen Kontroversen aufwarf. " Eine solche Art der Finanzierung der Kirche wurde schon nach dem Abschluss des Konkordats besprochen und sogar noch früher. Mit gutem Willen auf beiden Seiten, kann dieses System denn auch relativ schnell eingeführt werden" - sagte aktuell der Kleriker in Medien. Eine größere Gruppe angeblicher Verteidiger der Steuerzahler hat sich in den letzten Tagen bereits zusammen gefunden, die sich allerdings nicht generell gegen die Einführung der Kirchensteuer stellt, sondern deren mögliche Summe von bis zu 600 Millionen Zloty. Da ein solcher Betrag von dieser Gruppe viel zu gering angesetzt wurde und zudem man auch noch notwendige Verhandlungen suggeriert, muss man nicht lange raten wer sich denn da mal wieder mit der Maske des "Feindes" verkleidete.


"Kirchensteuer keine lokale Erfindung"

Der polnische Haushalt hat bekanntlich schon immer chronische Löcher. Und auch der aktuelle Finanzminister Jacek Rostowski wird diese weder stopfen können noch wollen. Die Einführung einer Kirchensteuer in Polen müsste also unvermeidlich eine generelle Steuererhöhung nach sich ziehen. Aber auch dafür hat der Klerus Verständnis und Rechtfertigungen nach Maß parat: "Die Stellungnahmen der Widersacher unseres vernünftigen Vorschlages sind seltsam, denn die Kirchensteuer ist keine lokale Erfindung. Es gibt sie in vielen Staaten Europas. Auch in Italien, Spanien, Ungarn und sogar in Deutschland, wo die Gläubigen bis zu 8 Prozent ihres Einkommens der Kirche opfern und niemand hierum Kontroverse weckt" - verteidigte Pieronek sein Engagement zum Direktzugriff der Kirche auf die  Geldbörsen der Werktätigen.



"Deutsche Variante keine gute Sache"

Auf die Frage eines Journalisten der Gazeta Wyborza zu dem deutschen 8 Prozent Vergleich, antwortete der Bischof: "Die polnische Kirche hat die deutsche Variante nie als eine gute Sache beurteilt und wo es Elemente des Zwanges gibt, stehen wir definitiv und traditionell nicht dafür. Wir freuen uns aber über Italien oder Spanien zu sprechen, weil diese Systeme positiv bewertet werden. Natürlich hat jede Lösung seine Vor-und Nachteile. In diesen Ländern wurde die Einführung einer neuen Methode der Finanzierung der Kirche auch von langer Hand vorbereitet, aber nicht so sehr auf der technischen Seite, denn das ist nicht kompliziert" - versicherte Tadeusz Pieronek.



Die polnische Kirche ist stinkreich

Die polnische Kirche muss auch ohne Steuereinnahmen wohl kaum verhungern. Es gibt so auch keinen einzigen armen Priester zwischen Oder und Weichsel. Ihr Vermögen sowie die Einnahmen aus Geschäften mit ihrem gigantischen Grundbesitz sowie teuren Dienstleistungen wie Taufen, Eheschliessungen und Segnungen von Häusern und sogar Fahrzeugen, nehmen ständig sogar noch zu. Natürlich ist die Bezahlung derartiger Dienstleistungen auf "freiwilliger Basis", aber wehe dem der hierfür nur ein Taschengeld opfert. Millionen bekommen die Kirchen im Lande aber auch alljährlich aus einem extra hierfür geschaffenen Fonds aus dem Staatshaushalt. Der polnische Klerus sitzt also auf dem Gelde.

Politik begrüßt Glaubens-Steuer

Stellvertretend für die meisten anderen Politiker die sich bereits zu dem überraschenden Vorstoß der Kirche geäussert haben, hier einige Sätze aus dem Munde von Ex- Sejm Marschall Stefan Niesiolowski (PO): " Die Idee der Einführung der Kirchensteuer in Höhe von einem Prozent, scheint mir im Sinne des Glaubens korrekt zu sein. Steuern werden hauptsächlich zum gemeinsamen Wohle aller Bürger bezahlt, und das meiste davon ist mit der Kirche verbunden". Welches Wohl denn da wohl z.B. den durch Geistliche mißbrauchten Kindern und Jugendlichen widerfahren sein könnte und jetzt auch noch von deren eigenen Eltern finanziert werden soll, möchten wir vorerst nicht hinterfragen.

Unsere Meinung und Erkenntnis


Kirchliche Einrichtungen und Glaubensrichtungen in aller Welt wurden über die Jahrhundert allesamt von den Unterdrückern, also dem Adel geschaffen und werden auch in diesem Sinne bis heute so betrieben. Der Glaube an fiktive Erlöser wie z.B. Jesus Christus soll den Menschen bzw. Sklaven sein eigenes Schicksal erträglicher machen. Gleichzeitig wird ihm eingetrichtert seinen Peinigern zu vergeben. Ein (fast) perfektes System. Gott existiert und wir sind alle seine Söhne und Töchter, der Teufel aber auch und der sitzt im Vatikan, im Bundestag oder Buckingham Palast. Mit dieser Erkenntnis dürfte es Sie denn auch nicht mehr erschrecken, dass ein polnischer Papst auch mit bekannten Rabbinern oder islamischen Predigern familiär verwandt war.

Wir brauchen keine Kirchen, Betrüger und falsche Heilige. Der echte Weg zu und mit Gott ist viel einfacher als man denkt und vor allen Dingen kostenlos. Das nachweislich funktionierende und beste Rezept hierzu erfahren Sie in einer unserer kommenden Berichte zu diesem Thema. Dann geht es auch um den Betrug "Zölibat".

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Abzocke

Geschrieben von: Andy () am 19-10-2011 06:14

Abzocke

Geschrieben von: Andy am 19-10-2011 06:14

Kann Ihrer Erkenntnis und Meinung zum Thema nur zustimmen. Deutschland betreffend, bitte nicht vergessen, dass das Konkordat zwischen den Nazis und dem Vatikan ueber 1945 bis heute weiterbesteht. http://en.wikipedia.org/wiki/ Reichskonkordat 
Interessierte sollten sich das kleine Buechlein "Das Geheimnis der Jesuitenmacht und ihr Ende " (1930) von Erich Ludendorff zu Gemuete fuehren. Wen wundert es da, dass der Adolf Ludendorffs Veroeffentlichungen ab 33 verboten hat. Es kann hier: http://www.archive.org/ details/1929-Erich-und- Mathilde-Ludendorff-Das- Geheimnis-der-Jesuitenmacht, auch als Hoerbuch kostenlos runtergeladen werden.

 

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@ Thron und Altar

Geschrieben von: blücher () am 18-10-2011 22:57

@ Thron und Altar

Geschrieben von: blücher am 18-10-2011 22:57

Hallo Atheist! Das war immerhin ein Fortschritt, dass man damals in Deutschland zwischen 2 Religionen wählen konnte! Heute müssen wir hier alle an EINE Religion glauben - den "Sankt Holoklotz", sonst werden wir eingesperrt wie im finstersten Mittelalter. Und diese neuartige Religion kostet uns jährlich um ein Vielfaches mehr als die paar Prozent Kirchensteuer. Und austreten können wir aus dieser Religion auch nicht.

 

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@ uefuef Rechnung

Geschrieben von: Marcin () am 18-10-2011 17:14

@ uefuef Rechnung

Geschrieben von: Marcin am 18-10-2011 17:14

Jawohl Herr Prälat, aber Ihre Rechnung und Erklärung ist überarbeitungsbedürftig. Sie sollten auch die Rechenkünste des polnischen Klerus nicht unterschätzen. Schauen Sie mal: In Deutschland verdient Herr X. z.B. 4000 Euro im Monat. Hiervon zahlt er 1800.- Einkommenssteuer wenn er einer bestimmten Steuerklasse angehört. Und von diesen 1800.- Euro dann 9 Prozent Kirchensteuer errechnet, ergibt 162 Euro oder etwa umgerechnet 500 Zloty. Sein polnischer Kollege bekommt in der Heimat für dieselbe Arbeit 3000 Zloty. Hiervon soll er dann zukünftig 30 Zloty sprich 1 % an die Kirche abführen. Nach dem deutschen System müsste er allerdings bei seinem Verdienst bis zu 140 Zloty monatlich an die Kirche entrichten und das ist was der Bischof mit der "deutschen Variante" oder Abzocke meint. 
 
Kirchensteuer fördert Betrüger

 

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Theologen versus Mathematik

Geschrieben von: uefuef () am 18-10-2011 15:25

Theologen versus Mathematik

Geschrieben von: uefuef am 18-10-2011 15:25

Das es die Theologie nicht so recht mit der Mathematik geschweige denn der Buchhaltung hat, ist nichts Neues aber eine kleine Korrektur muß schon sein.  
 
In Deutschland werden je nach Religionszugehörigkeit ca. 8 bis 9 Prozent bezogen auf die entrichtete Einkommensteuer (Einkommensteuer = Basis = 100 Prozent) pro Jahr fällig. Zahlt jemand keine Steuern (Einkommen unter der Steuerfreigrenze - aktuell 9000 Euro im Jahr), braucht er auch keine Kirchensteuer zu entrichten. 
 
Stellen wir uns mal vor, der "polnische Klerus" läßt sich vom deutschen Modell ver"führen". Was würde wohl passieren? Wie viele Polen haben ein Jahresbruttoeinkommen von mehr als 9000 Euro?  
 
Selbst wenn man die Möglichkeiten des polnischen Steuerrechtes ansetzt (mit anderen Freigrenzen), würden die Einnahmen bei weitem nicht die Ausgaben der katholischen Kirche decken!! 
 
In Polen wurden in der Zeit von Johannes Paul II. mehr Kirchen gebaut als in den tausend Jahren davor. Noch nie hatte die Region so viele Pfarrstellen, Bischöfe aller Couleur usw.. Wo z.B. in den von Polen verwalteten deutschen Gebieten einst ein Bischof reichte (finanzierbar war) sind es heute derer 3 bis 4. Genauso wurde es mit den Pfarrstellen getrieben. Da nun aber die jährlichen Milliarden US Dollar aus Rom nicht mehr kommen, wird es eng. 
 
Letztendlich ist auch nicht gesagt worden, wie es denn dann um die aktuelle Finanzierungsvariante steht - fallen dann horrenden „freiwilligen Gebühren“ bei der Ausübung des persönlichen Glaubens weg?  
 
Vielleicht fällt dann das weg, was den Staat Polen angeblich solange über die Zeit geeint haben soll - die katholische Kirche!?!

 

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Kirche: Polnisches Volk zur Kasse

Geschrieben von: Gudrun Merkel () am 18-10-2011 14:41

Kirche: Polnisches Volk zur Kasse

Geschrieben von: Gudrun Merkel am 18-10-2011 14:41

Egal in welchem Land, die katholische Kirche schwimmt im Geld. Dann das ganze Gehabe in dieser Kirche! Und, die Falschheit und Hinterhältigkeit dieser aller Herren! Man kann nur raten aus dieser Kirche einfach auszutreten. Wobei, die evangelische Kirche hier in der BRD ist auch keinen Deut besser. Jesus sprach von keiner Kirche. Und, was das Zölibat anbelangt, das ist eine große Lumperei! Alle künstlich geschaffenen Religionen sind falsch. Jede behauptet den Alleinanspruch.

 

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Ohrenbeichte versus Staatstrojaner

Geschrieben von: Großinquisitor () am 18-10-2011 14:16

Ohrenbeichte versus Staatstrojaner

Geschrieben von: Großinquisitor am 18-10-2011 14:16

Natürlich müssen wir auch verstärkt auf die volle Wiedereinführung der Ohrenbeichte dringen, denn wenn das Internet drastisch reglementiert und Facebook abgeschafft wird, bleiben eigentlich nur noch die jahrhundertealten konventionellen Praktiken des katholischen Geheimdienstes übrig. Vielleicht könnte der polnische Geheimdienst hier einmal eine erläuternde Zusammenfassung seiner guten Zusammenarbeit mit Solidarnosz und dem Klerus geben?  
Staatstrojaner - Hauptsache, wir können überwachen? 
Hier gibt es keinen Interpretationsspielraum: Die Äußerungen des Bundesinnenministers in der Staatstrojaner-Affäre sind verheerend. Eine Replik von Frank Rieger vom Chaos Computer Club heute in der FAZ.

 

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Symbiose von Thron und Altar

Geschrieben von: Atheist () am 18-10-2011 13:46

Symbiose von Thron und Altar

Geschrieben von: Atheist am 18-10-2011 13:46

Was fällt uns bei diesem Bild mit den Gelbwesten auf? Ja, richtig, die traditionelle satanisch-symbiotische Vereinigung von Thron und Altar.  
Im Augsburger Religionsfrieden - also der Grundlage der Entstehung der ev. Landeskirchen - wurde das Wort: "Cuius regio, eius religio" geprägt. Und seitdem bestimmt jeder Volltrottel von Landesfürst den Glauben seiner Untertanen und kann sie - wie der Volltrottel von Hessen - auch an England zur Kriegführung in Amerika verkaufen, natürlich unter kaufmännischer Federführung eines Mayer Amschele Mauschele Rothschild.  
Leider müssen wir aber auch feststellen, daß von Polen solche Negativfiguren wie Jacob Frank kamen und sich in Offenbach/Hessen niederließen. Aber zur göttlich-ausgleichenden Gerechtigkeit hat sich später auch ein gewisser Hans Frank in Krakau niedergelassen und sein "segensreiches" Wirken - Bossi, ich sag' das jetzt einfach mal so - begonnen.  
Das mit der Einführung der Kirchensteuer in Polen könnte vielleicht ganz gut sein, damit nun auch die Polen nach erfolgter standesamtlicher Trauung auch sofort noch auf dem Standesamt aus der Kirche austreten können. Oder zweifelt hier PolskaWeb am Verstand seiner Landsleute?

 

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