Die Polen sind überwiegend mit Optimismus in das neue Jahr 2008 gerutscht. In großen Städten wie Breslau, Krakau und Posen feierten bis zu 190 000 Menschen auf den historischen Marktplätzen und Nebenstrassen und tanzten sich warm bei hervorragend besetzten und organisierten Silvester- Livekonzerten. Doch nicht für alle Menschen im Lande waren Jahreswechsel und Weihnachtstage Grund zu Freude und Optimismus. An den Feiertagen starben insgesamt über 100 Menschen fast Eintausend wurden bei Unfällen aber auch Straftaten verletzt oder anderweitig geschädigt. Alleine am Silvester liessen über 20 Menschen ihr Leben, 10 davon im Strassenverkehr, 6 Personen hierunter zwei Kleinkinder starben durch ausströmendes Gas in Kutno, ein 16Jähriger wurde in einer Diskothek von einem "Türsteher" erschlagen, ein 18Jähriger tötete ein minderjähriges Mädchen was sich gegen ihre Vergewaltigung wehrte, ein 18Jähriger stirbt bei der Explosion eines selbstgebauten Silvesterkrachers, ein 71Jähriger Mann tötet seinen Sohn und verletzt auch den Enkel schwer und zwei weitere Menschen starben bei Wohnungsbränden. Viele Verletzte und Schwerletzte runden die Silvestertragödie ab.
Schon seit den Weihnachtsfeiertagen häuften sich die Meldungen über Brände im ganzen Lande, nicht alle sollen zufällig entstanden sein. Hierbei starben bis zum Silvester mindestens 11 Menschen, Hunderte wurden wurden durch Evakuierungen und auch Verletzungen betroffen. Am Silvesterabend kassierte, die eher schwach besetzte Spätschicht der Polizei, 167 Führerscheine von betrunkenen Autofahrern, hierzu muss man noch mal mit Faktor X multiplizieren, was dann die tatsächliche Zahl der Sünder ergeben könnte, da durch die allgegenwärtige Korruption nur einem Teil der Täter Bestrafung zukommt. 10 Menschen liessen an Silvester im Strassenverkehr ihr Leben und 158 wurden verletzt, hierbei auch zwei Reisende eines Autobusses der auf einem unbeschrankten Bahnübergang vom Expresszug Białystok - Stettin erfasst wurde. Unzählige Verletzte und und zwei Tote gab es auch durch Mißbrauch von Feuerwerkskörpern und aufgrund von Schlägereien. Auf dem Markt einer schlesischen Kleinstadt explodierten am Silvestermorgen gleich zwei komplette Verkaufsstände mit Feuerwerkskörpern, nachdem eine Kunde seine Raketen gleich an Ort und Stelle testete, hierbei wurden keine Menschen verletzt, aber es entstand großer Sachschaden an Fahrzeugen und Gebäuden.
Das Krankenhaus im Skiparadies Zakopane meldet derweil den Kollaps, da nach der Einlieferung von fast 500 Personen mit Verletzungen durch Skiunfälle in den letzten Tagen dann noch mehr als 200 Personen mit Verletzungen nach Schlägereien oder durch Feuerwerkskörper an Silvester hinzukamen.
Update:
Ein weiteres Sylvester- Todesopfer wird beklagt. Am späten Nachmittag des Neujahrstages wurde eine 18 Jährige Frau im ostpolnischen Lublin ermordet gefunden. Sie war in der Silvesternacht spurlos aus einer Discothek der Stadt verschwunden.
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