Lodz - Insgesamt 13 Menschen, hierunter 4 Frauen und zwei Kinder, starben bei schweren Unfällen in den polnischen Regionen von Posen und Lodz. 9 weitere Personen befinden sich zur Zeit noch mit Verletzungen unterschiedlicher Schwere in Krankenhäusern. In beiden Fällen waren Fahrzeuge in mit hoher Geschwindigkeit herankommenden Gegenverkehr geraten. Auf der Nationalstrasse 8 in der Ortschaft Chrzczonowice war es ein LKW dem nach Angaben der Polizei ein Reifen platzte, wonach der tonnenschwere Laster in einen mit 17 Insassen besetzten Kleinbus krachte. Hierbei wurden alle der sich in dem Bus befindenden Menschen verletzt, 8 hiervon starben bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte, hierunter auch der Busfahrer, andere kämpfen zur Zeit noch um ihr Leben. Die Opfer sind hauptsächlich Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma aus Rawa Mazowiecka im Alter von 50- 60 Jahren, die auf dem Wege zur Arbeit waren. Merkwürdig kommen "Polskaweb" allerdings die Bilder des (einer Mietwagenfirma gehörende) zerstörten Busses vor, der wahrscheinlich nicht nur für den Transport von 17 Personen ungeeignet, sondern auch noch fensterlos im Passagierbereich war. Merkwürdig auch deshalb, weil wir bereits wissen, dass Behörden und Medien in aller Welt, regelmäßig zur "Unterhaltung" des Volkes, kleine und große Katastrophen inszenieren.
Schlagloch löscht ganze Familie aus
Eine nicht minder grausige Kollision ereignete sich nur wenige Stunden vor dem Unfall auf der N-8 auch auf der Nationalstrasse 5 von Posen nach Breslau. In Höhe der Stadt Leszno war ein VW-Passat bei wahrscheinlich hoher Geschwindigkeit in ein Schlagloch geraten und in der Folge frontal in einen entgegenkommenden Opel Vectra geschleudert, wobei die sich in diesem Fahrzeug befindende Familie, aus zwei Kindern und drei Erwachsenen, komplett ausgelöscht wurde. Der für dieses Massaker zumindest mitverantwortliche Passat-Fahrer blieb völlig unverletzt, klagte aber über Schmerzen in den Beinen und seinem Unterleib, die sich allerdings im Krankenhaus nur als Nebenwirkungen herausstellen sollten.
Acht Bulgaren sterben in brennendem Bus
Acht Menschen starben auch bei einem Unfall in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in einem Reisebus im bulgarischen Plovdiv, der auf dem Wege von Sofia nach Burgas am Schwarzen Meer war, 16 weitere Menschen wurden verletzt - berichtet der bulgarische öffentlichen Rundfunk. Nach Aussagen einiger Überlebender Passagiere soll der Fahrer des Busses eingeschlafen sein. Dann sei das Fahrzeug gegen ein Hindernis gefahren und umgestürzt, wobei ein Feuer ausbrach das 2 Frauen und 6 Männer keine Chance zum Überleben liess. Fast alle überlebenden Insassen des Busses sollen Brandverletzungen unterschiedliche Grades haben.
© Polskaweb News 2011 - Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung der Polskaweb Redaktion
Unterstützen Sie Polskaweb
Top Artikel
Neuere Artikel
Beliebte Artikel dieser Kategorie |
|
|
Benutzerkommentare  |
|
Durschnittliche Benutzerbewertung
|
|
Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
|