Während die Welt noch über die reciente Absturzursache eines Air France Airbus über dem Atlantik rätselt, welche möglicherweise Opfer von Wetterkapriolen wurde, scheint nun auch ein Flugzeug der irischen Airline "Ryanair" durch extremes Wetter zur Notlandung gezwungen worden sein. Der Vorgang spielte sich bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag ab, wurde aber von der Fluggesellschaft selbst verschwiegen und kam erst durch Meldungen besorgter polnischer Passagiere ans Tageslicht. Demnach war eine Ryanair- Boeing am frühen Dienstag Morgen von London- Stansted aus in Richtung Krakau in Polen gestartet. Nach etwa 40 Minuten, als man sich über dem Ärmelkanal befand, war das Flugzeug plötzlich heftigen Turbolenzen ausgesetzt. Kurz darauf habe man einen äusserst grellen Blitz gesehen und dann gab es einen fürchterlichen Knall, berichten einhellig mehrere Passagiere dieses Fluges. Unmittelbar darauf sei man über Bordlautsprecher informiert worden, dass das Flugzeug "wegen einem Wetterproblem" in Deutschland landen müsse.
Der Ryanair Pilot drehte ab und machte sich auf den Weg nach Frankfurt (Hahn) wo die Gesellschaft eine Basis unterhält. Die Passagiere mussten das Flugzeug verlassen und es wurde zu einer Überprüfung an einen anderen Platz des Flughafens bewegt. Der Flug hatte bereits in London eine Stunde Verspätung, nun mussten die Passagiere nochmals zwei Stunden (bei kostenlosen Speisen und Getränken) auf einen Weiterflug nach Krakau warten. Dann endlich ging es weiter, aber mit einem anderen Flugzeug und ohne weitere Erklärung durch die Crew der Boeing. Boden- und Kabinenpersonal von Airlines verhalten sich allerdings normalerweise selbst bei einem Flugzeugabsturz so, als wenn nicht nichts geschehen wäre um Angst, Panik oder Chaos zu vermeiden. In der Tat hatte der Krakauer Flughafen Balice eine Meldung von Ryanair bekommen, dass das Flugzeug technische Probleme habe und ausgetauscht werden müsse, bestätigte eine Sprecherin des Airports.
Ein Paar aus Polen, welches in dieser Maschine saß, berichtete einem lokalen Radiosender in Krakau, dass ihr Flugzeug wahrscheinlich von einem Blitz getroffen worden sei: " Es gab erhebliche Turbulenzen, welche das Flugzeug kräftig durchschüttelten. Plötzlich sahen wir einen grellen Blitz und hörten einen lauten Knall. Ich habe den Eindruck, dass wir vom Blitz getroffen wurden". Eine weitere Passagierin aus Krakau sagte, dass sie oft fliege und wisse was Turbolenzen bei schlechtem Wetter ausmachen:" Diese Turbolenzen waren aber viel stärker als normal, auch ich sah einen Blitz und bin der Meinung dass im gleichen Moment ein lauter Knall aus einem der Triebwerke gekommen ist".
Dass ein Blitz in eines der Triebwerke der Boeing eingeschlagen sein könnte, ist weder in diesem Falle noch bei der jüngsten "Air France Katastrophe" über dem Atlantik ausgeschlossen, eher sogar wahrscheinlich, denn kein Flugzeug ist von einem "perfekten" faradayschen Käfig umgeben, was die Airlines und Hersteller aus nachvollziehbaren Gründen aber nicht zugeben wollen. So scheinen die letzten Airbus Notlandungen nach der Air France Tragödie wohl eher aus Sicherheitsgründen wegen Extremwetter veranlasst worden zu sein. Die Boeing unterscheidet sich mit ihrem Schutz vor Blitzeinschlägen (Faraday - Käfig) technisch kaum vom Airbus. Bei den wachsenden Wetterproblemen durch die Erderwärmung sind die Hersteller deshalb dafür verantwortlich ihre Innovationen kommenden Unwetter- Herausforderungen anzupassen. Auch der weltweit beste Pilot ist machtlos gegenüber aussergewöhnlichen Kapriolen des Wetters im 21. Jahrhundert, nur eine immer ausgereiftere Technik könnte da schon eher Abhilfe schaffen.
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