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Smolensk Katastrophe: Fünfter Mann im Cockpit ? |
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Mittwoch, 5. Mai 2010 |

Warschau - Nach jüngsten Agenturberichten, die sich auf inoffizielle Aussagen von Mitarbeitern der polnischen Staatsanwaltschaft berufen, soll sich kurz vor dem Absturz der Kaczynski- Tupolew in Smolensk, neben dem Navigator, dem Bordingenier und den beiden Piloten noch eine fünfte Person im Cockpit befunden haben. Dies habe die Auswertung des Voice-Recorders ergeben - heisst es. Erst vor wenigen Tagen waren, zur Verwirrung der Ermittler, auch eine vierte und dann fünfte Blackbox aufgetaucht. Welche hiervon jetzt für die neue Stimme verantwortlich ist, geht aus den Berichten nicht hervor.
Wem diese Stimme, männlich oder weiblich, zuzuordnen wäre, soll man aber noch nicht herausgefunden haben. Früher berichtete Generalstaatsanwalt Andrew Seremet allerdings, dass es keine Anzeichen dafür gebe, dass jemand Druck auf die Piloten ausgeübt habe, die schwierige Landung durchzuführen. Eine bisher unbekannte Stimme in der Pilotenkanzel zum Zeitpunkt des Absturzes, soll offenbar erneut suggerieren, dass Lech Kaczynski der Besatzung die Landung befohlen habe.
Es gibt noch weitere inoffizielle Informationen aus Kreisen der Ermittler zu den Untersuchungen des Absturzes. Demnach soll z.B. laut Voicerekorder kurz vor dem Crash nun nicht mehr nur das TAWS - Annäherungssystem Alarm geschlagen haben, sondern alle Geräte im Cockpit, was somit auch eine unserer zwei Theorien unterstützt, wonach die Crew zuletzt keinen Einfluss mehr auf die Steuerung der Maschine hatte, weil diese über Magnetfelder oder mit Hilfe einer Rakete vom Himmel geholt wurde.
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