London - Gewiss hat der "Palace of Westminster", auch bekannt als Parlament des Vereinigten Königreichs in seiner Geschichte schon eine Menge von Skandalen erlebt, doch was das "alterwürdige" Haus jetzt miterleben musste, spottet gar jeder Beschreibung. Abgeordnete hatten sich zuerst über zunehmenden Schmutz auf den Fluren und Toiletten des Parlaments empört. Man forderte die Gebäudeverwaltung auf, umgehend die Reinigungskräfte auszutauschen. Es stellte sich aber heraus, dass diese offenbar schon seit Tagen verschwunden waren, womit sich der Dreck im Hause von selbst erklärte. Jetzt weiss man inzwischen warum die Putzteufel nicht mehr zur Arbeit erschienen. Die britische Polizei und die Grenzschutzbehörde UKBA hatte eines frühen Morgens alle Arbeiter festgenommen. Das Parlament, eines der am besten bewachten Gebäude in Großbritannien, war seit Jahren von illegalen Einwanderern gereinigt worden.
Sie waren zumindest morgens um 6 die Herren im "House of Lords", sowie dem Unter- und Oberhaus des britischen Parlamentes. Wer sie waren wissen wir noch nicht, britische Medien sprachen am Sonntag aber von zumindest einem Nigerianer unter den Festgenommenen, dessen Asylantrag schon vor über zwei Jahren abgelehnt worden sei. Andere Beschäftigte "im Parlament" haben nicht einmal einen solchen Antrag gestellt und sprechen zudem kein englisch - heisst es. Nachdem jetzt noch Gerüchte auftauchen wonach die Reinigungsfirma Kevan Gina & Brown mit dem russischen Geheimdienst zu tun haben könnte, ist natürlich der Skandal perfekt. Das Unternehmen hat darüberhinaus nicht nur einen Vertrag für das Polieren und Staubsaugen von Fußböden und Fluren sowie der Reinigung der Toiletten, sondern auch Zugang zu den Räumlichkeiten des Königshauses und den Büros von Ministerpräsident David Cameron und den Mitgliedern seiner Regierung. Der Jahresumsatz der Saubermänner von Kevan Gina & Brown: £ 26.000.000.
Eine Parlamentssprecherin gab am Abend an, dass bis zu Reinigungskräfte im Parlament sich illegal in Großbritannien aufhalten. "Es sind hauptsächlich Personen die ohne Erfolg um Asyl nachsuchten und nach Ausschöpfung der Beschwerdeverfahren den Befehl erhielten Großbritannien zu verlassen. Wir können uns in diesem Zusammenhang nicht erklären, wie es möglich war, dass es diesen Leuten gelang ihren Arbeitgeber, Polizei und Sicherheitsdienste zu überwinden und ungehindert sich im Palace of Westminster bewegen" - sagte die sichtbar verlegene Frau einem britischen Fernsehsender. Dies ist nicht der erste Fall einer Entdeckung von illegalen Einwanderern die in britschen Gebäuden arbeiteten, die bedeutend für die nationale Sicherheit sind. Während der Regierungszeit der Labour Party fand man im Innenministerium illegale aus Nigeria. Sie waren in der Abteilung beschäftigt, die sich Abschiebungen widmet. Ein Generalstaatsanwalt hatte ihnen gefälschte Personaldokumente "besorgt".
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Ein Euro Jobs
Geschrieben von: Stoffel () am 23-08-2010 19:36