Krakau - Die seit 2008 in Polen mit 58 Filialen und 650 Mitarbeitern tätige Allianz Bank, eigenständige Tochter des gleichnamigen deutschen Versicherungsriesen, hat das Handtuch geworfen. Ihr war es offenbar nicht gelungen sich auf dem umkämpften polnischen Markt zu behaupten. Das was eine Bank hauptsächlich braucht, nämlich Kunden, konnte sie nur wenige für sich gewinnen. Die Allianz hat aber bereits einen Käufer für ihre Fehlgeburt in Polen gefunden, der natürlich auch zur Gattung der jüdischen Oligarchen, also den Hauptprofiteuren des Unterganges der Sowjetunion gehört. Milliardär und Getin-Bank Eigner Leszek Czarnecki hat das deutsche Bankinstitut schon so gut wie in der Tasche. Allianz Polska SA und die Getin Holding unterzeichneten bereits in der vergangenen Woche einen Kaufvertrag über 100% der Anteile an der Allianz Bank. Die Wirksamkeit des Deals steht nun nur noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrats und einer Genehmigung des Amtes für Wettbewerb und Verbraucherschutz, was aber keine anstrengenden Hürden für die Abwickler sein dürften.
Wir wissen schon, dass es nicht nur der Allianz Bank Polen an Kunden fehlte um Gewinne einzufahren. Auch in der Heimat Deutschland scheint dies ein Problem für die ehrgeizigen, aber vielleicht nicht immer so ganz kompetenten Manager des Versicherers zu sein. Der Chef von Allianz Polska SA, dessen erster größter Erfolg nach seinem Einstieg jetzt die "Pleite" der Bank war, hatte 2008 zu ihrer Gründungsveranstaltung in Warschau verkündet, dass man in den kommenden 2-3 Jahren einen Bestand von 300 000 Kunden anpeile und 40 Filialen hierzu in Polen einrichten wolle. Wenn man sich dann auch bei der Gründung neuer Filialen selbst übertraf und sogar 58 hiervon in nur 2 Jahren einrichten konnte, versagte die Neukunden- Aquise völlig. Die Bank betreut derzeit nur 73.000 Kunden, also jede Filiale mit durchschnittlich 12 Mitarbeitern muss nur gut 1000 Kunden bedienen, leben kann sie hiervon natürlich nicht. Leszek Czarnecki hat schon angekündigt alle Geschäftsstellen der Allianz Bank Polen übernehmen zu wollen, deren Mitarbeiter aber wahrscheinlich nur zu einem Teil.
Allianz Polen Chef Pawel Dangel und sein Vorgänger Stanislaw Borkowski bekamen zuletzt für "hervorragenden Leistungen für die polnische Entwicklung sowie in Wirtschaft und Management" das Silberne- und Goldene Verdienstkreuz der Republik Polen durch ihren Präsidenten verliehen. Dangel mehr oder weniger, wie schon Obama mit dem Nobelpreis, in Bewertung seiner Absichten. Wir wissen schon dass in Deutschland höchste Posten oft nur an wenig oder garnicht qualifizierte "Günstlinge" jüdischer Abstammung vergeben werden. Das ist in Polen auch nicht anders. Dangel ist eigentlich ein in Russland ausgebildeter Regisseur der angeblich schon 1987 ins Versicherungswesen einstieg, aber mitnichten ein Banker. Er arbeitete als Vertreter in britischen Versicherungsgesellschaften wie Royal Life, Lincoln National und MGM Assurance. Schon sieben Jahre später wurde er Direktor von "Nationale-Nederlanden Polska", wobei ihm nicht nur seine Englischkenntnisse halfen. Knapp drei Jahre darauf ging Dangel zur Konkurrenz und wurde postum Chef der Allianz Lebensversicherung in Polen. Die Tageszeitung "Rzeczpospolita" wählte ihn daraufhin zum Manager des Jahres.
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jüdische Oligarchen?
Geschrieben von: Marek Stanczyk () am 01-12-2010 23:31