Bratislava - Ein Blutbad richtete am Montag ein etwa 50 Jahre alter Mann in der slowakischen Haupstadt Bratislava an. Nach Meldungen von örtlichen TV- Stationen, habe der Amokläufer mit einem automatischen Gewehr sowie zwei Handfeuerwaffen in einer Siedlung im Stadtteil Devinska Nova Ves zuerst 4 Frauen und einen Mann getötet. Dann sei der Täter auf die Strasse gelaufen und habe vor der Tür einen weiteren Mann erschossen. Als er erste Polizei- Sirenen hörte habe er dann auf alles gezielt und abgedrückt, was sich bewegte und in seiner Nähe befand. Hierbei sollen mindestens 15 weitere Menschen, hierunter auch Polizisten, zum Teil schwer verletzt worden sein. Nachdem dem Mörder die Munition ausgegangen war, richtete er sich selbst. Eine der schwerverletzten Personen starb unterdessen in der Notaufnahme eines Krankenhauses der Stadt, womit sich die Zahl der Toten nach dem Amoklauf auf 8 erhöhte.
Es gibt bisher nur Spekulationen aber nichts Konkretes über mögliche Motive des Amokläufers. "Die Daten über die Zahlen der Toten und Verletzten müssen nicht stimmen, da nach unserer Ansicht noch keiner so recht hier den Überblick hat. Wir wissen nur, dass sich unter den Opfern mehre Polizisten befinden" - sagte eine Sprecherin des Krankenhauses in dem die meisten der angeschossenen Menschen behandelt werden. Man vermutet in dem Täter einen ehemaligen Scharfschützen der Armee, der allen seinen Opfern gezielt in den Kopf und/oder in die Genitalien schoss.
Amoklauf auch in Polen
Erst am vergangenen Wochenende kam es in Polen zu einem ähnlichen Drama, bei dem 7 Menschen inklusive eines Polizisten angeschossen wurden. Eine Frau schwebt immer noch in Lebensgefahr. Die Tat geschah in einem Wohngebiet der schlesischen Stadt Rybnik. Auch hier war der Täter bewaffnet in eine Wohnung eingedrungen und hatte wild um sich geschossen. Anschliessend lieferte er sich ein Feuergefecht mit der Polizei. Es gibt noch keine Anhaltspunkte zu seinen Motiven, der Amokläufer wird seit dem frühen Montag Morgen vernommen. Nachbarn behaupten, dass es sich um ein Familiendrama handele.
Update:
Bei dem Amokläufer von Bratislava soll es sich nach Angaben der slowakischen Polizei um einen 48-jährigen Arbeitslosen mit Namen Lubomir Harman gehandelt haben. Er verbrachte den Großteil seiner Zeit am Schießstand und war früher Soldat. Er hatte eine Lizenz für sechs Arten von Waffen, allerdings nicht für das bei den Morden benutzte halbautomatische Gewehr. Angeblich soll er bei seinem Amoklauf nur Roma getötet haben.
Innenminister Daniel Lipszic gab am Dienstag die zu erwartenden Konsequenzen aus der Schiesserei bekannt. Er will nun dafür Sorge tragen, dass automatische Gewehre auch für Sportschützen verboten werden. Dafür sollen nun Streifenwagen mit Maschinenpistolen ausgerüstet werden.
Nach dieser Ankündigung und der Gewissheit, dass es sich bei dem Täter dem Familiennamen "Harman" nach um einen jüdischstämmigen Mann gehandelt haben muss, schliessen wir nicht aus, dass der ganze Amoklauf nur eine False-Flag-Aktion war, um die eigenen Sicherheitskräfte waffenmäßig zu stärken und gleichzeitig das Thema "Rassismus" zweckgebunden wieder aufwärmen zu können.
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Da stimmt was nicht ..
Geschrieben von: Lenka B. () am 31-08-2010 18:27