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Polnische Touristinnen treiben in Großbritannien ab |
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Montag, 15. Dezember 2008 |
"10 Millionen britische Pfund kosteten unserem Gesundheitssystem die Abtreibungen an polnischen Frauen alleine im vergangenen Jahr, die zu diesem Zwecke extra aus der Heimat zu uns auf die Insel gekommen waren" - klagt das Londoner Massenblatt "The Sun" und beruft sich hierbei auf einen Bericht des Bundes Für Frauensachen und Familienplanung. Demnach reisen Frauen aus Polen nach Großbritannien und nehmen dort eine kurzfristige Arbeit an, um dadurch in den Besitz einer Versicherungsnummer (NIN - National Insurance Number) zu kommen, mit der sie dann problemlos bei Ärzten und Krankenhäusern mit dem Hinweis " Ich bin in einer Misere und benötige Hilfe" angenommen werden. In allen Fällen sollen die Abtreibungs- Touristinnen behauptet haben, dass sie vor der Ankunft in Großbritannien nicht wussten dass sie bereits schwanger waren. In Polen gibt es diverse Internetportale mit Informationen zum "Know How" der Abtreibungen im Ausland. Die Mehrheit der EU- Länder verbietet die Abtreibung nach der 12. Schwangerschafts- Woche. In Großbritannien besteht die Möglichkeit noch bis zur 24. Woche abzutreiben. Von daher sind die Inseln bei den abtreibungswilligen Frauen ein vorzügliches Reiseziel um ihre ungeborenen Kinder loszuwerden. In Polen selbst sind Abtreibungen verboten.
Eine einzige Abtreibungspille kostet dem britischen Gesundheitsdienst 500 Pfund. Zusammen mit der Nachbehandlung nach der Maßnahme wächst dieser Betrag auf locker 1600 Pfund an. Die Ausgaben des Staates für ausländische Touristinnen im Abtreibungsgeschäft hat verschiedene Gruppen von Abtreibungsgegnern in Großbritannien alarmiert. In Deutschland ist diese Art Tourismus noch nicht möglich, obwohl Polinnen durch ihre heimische Versicherung auch hier geschützt sind, aber die Krankenversicherungen in Polen erstatten keine Abtreibungen erstatten und Behandlungen im Ausland werden nur nach Notfällen reguliert. Solche Notfälle gibt es aber offensichtlich sehr häufig, denn in Polen werden immer mehr Frauen Opfer der heimischen Justiz weil sie ihre Kinder "in Notfällen" in deutschen Kliniken zur Welt gebracht hatten. Die Versicherungen stellen allerdings solche angeblichen Notfälle regelmäßig in Frage, weigern sich die Kosten in Deutschland zu erstatten und machen häufig Strafanzeigen gegen die betroffenen Mütter. Top Artikel
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