
MOSKAU - In der Nähe der russischen Stadt Tjumen in Westsibirien, rund 2000 Kilometer östlich von Moskau, ist am Montag Morgen ein Passagierflugzeug abgestürzt. An Bord der Maschine befanden sich 43 Menschen. Nach jüngsten Angaben starben hierbei 32 von ihnen, nur 11 überlebten die Katastrophe. Der Kontakt mit der Maschine war schon Sekunden nach dem Start verloren gegangen. Nach dem Eintreffen erster Rettungskräfte an der sich in etwa 40 Kilometer vom Flughafen entfernten Absturzstelle, lebten nach Angaben eines Flughafen- Sprechers noch 14 Insassen, welche aus der lodernden Maschine vom Typ ATR-72 geborgen werden konnten. Anfangs berichteteten russische Medien hingegen von 16 Toten. Drei der allesamt sich in einem "sehr ernstem Zustand" befindenden Überlebenden starben kurz nach ihrer Einlieferung in einem Krankenhaus. Die den Unfall untersuchende Staatsanwaltschaft geht schon nach ersten Erkenntnissen zum Hergang der Katastrophe von einem technischen Versagen oder einem Pilotenfehler aus. Der Leiter der Ermittlungsbehörde Vladimir Markin berichtete einer Nachrichtenagentur, dass die Maschine unmittelbar nach dem Start vom Flughafen Roschtschino bei starken Wind und Niederschlag an Höhe verloren habe. Sie sei dann gegen 07.50 Uhr Ortszeit (03.50 Uhr MESZ) bei annähernd minus 20 Grad auf ein Feld gestürzt und zerbrach beim Aufprall. Das zweimotorige Flugzeug der sibirischen Gesellschaft UTair war auf dem Weg von Tjumen zur Großstadt Surgut im westsibirischen Tiefland. Wir wissen allerdings schon dass die weltweit meisten "Flugzeugkatastrophen", aus unterschiedlichen Gründen, absichtlich herbeigeführt werden und in der Regel hierbei niemand zu schaden kommt. Ob dies im aktuellen Falle auch so war und ist, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht in erwägung ziehen. |
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