
NEW YORK - Es ist unglaublich mit welchen Tricks der Handel mit hauptsächlich entarteter Kunst alle Jahre wieder angeschoben wird. Regelmäßig stellt das New Yorker Auktionshaus Sotheby's hierzu die Kulisse. Dieses Mal sogar wieder für ein Gemälde was preislich alles bisher dagewesene in den Schatten stellte. Nahezu 120 Millionen Dollar sollen demnach am Mittwoch für das Gemälde "Scream" (Der Schrei) des norwegischen Malers Edvard Munch erzielt worden sein. Wieder einmal war es angeblich ein anonymer Käufer aus Katar der da zum Zuge kam, doch gerade Investoren aus dem Wüstenstaat stehen schon seit Jahren für "Pseudokäufe" aller Art und Couleur gerade. An derartigen Erwerbungen, ihrer Qualität und Schöpfern orientiert sich aber der Markt. "Scream" ist denn auch nicht nur preislich der Gipfel, sondern auch für Werke von nur wenig talentierten Malern und somit ein Armutszeugnis für sog. Kunstexperten und Sammlern derartiger Entartungen. Was sagt uns dieses dermaßen teure, aber nicht adäquate Gemälde ? In Wahrheit nur sehr wenig. Dennoch gilt Munchs "Der Schrei" als Meisterwerk des Expressionismus. Es soll angeblich Angst suggerieren, also genau das produzieren was die Medien tagtäglich und systematisch über Falschmeldungen tun. Wer sich aber das Bild mal genauer ansieht muss erkennen, dass es in diesem Sinne mehr als nur widersprüchlich ist, was die Anwesenheit eines gelassen wirkenden Mannes im Hintergrund schon alleine bestätigt. Dies meinten auch drei fünfjährige Kinder um deren Wertschätzung von "Scream" wir sie gebeten hatten. Erst einmal behaupteten sie so etwas doch viel besser malen zu können, dann interpretierten sie unabhängig voneinander das Szenarium so: "Das Mädchen ist auf einem Schiff und hat wohl in die Hose gemacht. Ihren Papa (Der Mann im Hintergrund) kümmert dies aber nicht." |
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